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Peter Klein
Anmeldedatum: 14.01.2020 Beiträge: 429
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Verfasst am: 19. April 2026, 18:42h Titel: Die Reifeprüfung |
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Endlich wieder mal etwas Erfreuliches, was den heimischen Nachwuchs betrifft- und mich doch noch hoffen lässt. Da fährt der noch nicht 22jährige Maximilian Lichtenegger mal kurz nach Cordoba in Spanien um dort an einem Rallye-EM-Lauf teilzunehmen - und überzeugt von den ersten Sonderprüfungen bis ins Ziel am Sonntag Abend. Schon nach 48 SP km an dritter Stelle in der ERC3 überzeugt er vor allem auf den längeren Prüfungen mit konstant guten Zeiten und wird am Ende mit seinem Renault Clio Rallye3 und mit Co-Pilot Berhard Ettel Dritter in der RC 3 und 27. in der Gesamtwertung.
Die Konkurrenz in seiner Klasse war mit 16 Teilnehmern ordentlich besetzt und so ist dieser 3. Platz bei einem EM-Lauf beachtlich. Nach seinem 3. Gesamtrang im Lavvanttal und damit auch Sieg in der RC3 ein weiterer Beweis seines Talents - wobei natürlich Luft nach oben immer vorherrscht. Einmal mehr kann man nur hoffen, dass sich doch mehr österreichische Piloten mit ausländischer Konkurrenz auseinandersetzen.
Solche Erfolge sind dann Grund, weiter in den jungen Mann zu investieren (SPONSOREN AUFGEPASST) sind gut für die eigene Reputation und wichtig für den gesamten heimischen Rallyesport. |
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Andi Lugauer
Anmeldedatum: 09.09.2010 Beiträge: 1878
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Verfasst am: 26. April 2026, 20:26h Titel: Licht-Maximierer Maximilian & Friends |
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Es werde Licht - der Trübsinn bricht...
Wo es schon da ist, sei es auf das Herzlichste empfangen. In dem Fall ist der Strahl schon ganz prächtig.
Den Gratulationen für Maximilian Lichtenegger (und seinem gesamten Team, und allen unterstützenden Kräften; das gehört auch dazu) kann man sich nur anschließen. Jeder, der sich ein bißchen für Rallyes interessiert, weiß, wie hoch solche Leistungen einzustufen sind. So was wie das hier Erreichte ist zweifellos ein starkes Hoffnungssignal und ein aussagekräftiges Zeichen dafür, daß in unserem Sport und dessen Aktiven ein Erfolgspotential steckt, das es absolut wert ist, genützt und unterstützt zu werden. Und wohl - nur nebenbei bemerkt - schon viel zu lange sehr stark unterschätzt wird.
Das mit der Hoffnung/dem Wunsch, daß sich mehr österreichische Piloten mit ausländischer Konkurrenz auseinandersetzen, ist so eine Sache. Zu befürworten wäre es auf jeden Fall. Aber ich stelle mir auch vor, daß Viele das gern tun würden. Genau so, wie den betreffenden Sportlern das sicher auf den Wecker gehen wird, daß sie mit 19, 20 Jahren, wenn das erste selber verdiente Geld ein wenig reicht, erst einmal damit anfangen müssen, sich mühsam an die Spitze hinaufzuquälen, um dann so gut wie immer mit frühestens 30 Jahren (meist eh später) die ÖRM-Titelspitze zu erklimmen. Und über das schon froh sein müssen, weil die Meisten von ihnen gar nicht so weit kommen. Nicht, weil ihnen das Talent dafür fehlen würde. Sondern wegen der Umstände.
Ergo ist es das Umfeld für den Sport und die Sportler, an dem besonders umfangreich gearbeitet gehört. Auch wenn das nicht Jeder gerne hört. Aber über das führt halt einmal unvermeidbar der Weg zu einem Sport-Feld, das sich nach Innen wie nach Außen gesund und hochwertig präsentiert, und auf das Menschen mit Fähigkeiten und Eifer vernünftig bauen können. Weil es als Ganzes Erfolgsträchtigkeit und eine reelle Aussicht auf faire Chancen vermittelt. Und dabei Gewinne in jeder Form kein Zufallsprodukt sind. Letztendlich erhöht der Grad der Planungssicherheit auch die Motivation für Jeden, der mitmacht, sich mit vollem Einsatz reinzuwerfen. Egal ob Privatperson, Sportler oder Geldgeber.
Daß es wichtig ist, daß sich da etwas verändert, darüber sollten wir uns allmählich einig werden. Und auch über das "wie". An dem hängt sehr viel, was für unsere Zukunft entscheidend ist. Deswegen sollte eine sorgfältige Diskussion darüber und über den praktisch-realen Nutzwert und Umsetzungsmöglichkeiten verschiedener Lösungs-Varianten einmal wirklich ernsthaft forciert werden.
Ein wenig sind wir jetzt eh schon stärker auf dem richtigen Weg. Noir Trawniczek hat das in seiner Zusammenfassung über die derzeit erfolgreichsten österreichischen Rallyesportler in den Top-Serien der Welt sehr gut und aussagekräftig herausgearbeitet. Da sieht man nämlich tatsächlich, daß unsere Besten sehr viel imstande sind, wenn sie die nötigen Möglichkeiten haben bzw. ihnen diese gegeben werden. Das sollte wohl sehr stark dafür sprechen, weiter mit Feuereifer in diese Richtung zu arbeiten. Ich bin mir sicher, daß es mit ein wenig Überlegen machbar sein sollte, herauszufinden, wie sich das Verhältnis zwischen Inputs (Anstrengungen, Kosten...) und Outputs (Imagegewinne, wirtschaftliche Gewinne, verbesserte Allgemein-Perspektive...) in diesen Dingen entscheidend verbessern läßt.
Besonders dann, wenn es zwischendurch etwas besser läuft als sonst gewohnt (wie gerade jetzt), kann das eine Kraftquelle sein, aus der man einen wertvollen Zusatznutzen bei vielen Planungen und Ausführungen schöpfen kann. Und mit gesteigerter Motivation durch bereits eingetretene Erfolge gelingen auch die eventuell faden "Zwischenschritte" mit spürbar mehr Elan. _________________ "Auf je tausend, die an den Blättern des Bösen zupfen, kommt einer der an der Wurzel hackt."
Henry David Thoreau |
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