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Schlechte (teure) Zeiten für die Historischen
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BoonieChris



Anmeldedatum: 04.07.2011
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 13. Juli 2011, 14:13h    Titel: Antworten mit Zitat

klingt nach typisch österreichischer kurzsichtigkeit und bürokratie das ganze
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Andi Lugauer



Anmeldedatum: 09.09.2010
Beiträge: 1595

BeitragVerfasst am: 13. Juli 2011, 19:41h    Titel: Antworten mit Zitat

BoonieChris hat Folgendes geschrieben:
Frage am rande, was spricht dagegen, dass die autos verwindungssteifer werden?. Befürchtet man dadurch höhere geschwindigkeiten?


Verrückt einfach. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

Aber Du hast mir eh schon die Worte aus dem Mund genommen…

Hat man dabei auch schon einmal daran gedacht, daß sich durch die Zellen auch das Gewicht erhöht? Das ist gerade bei den üblicherweise leichteren alten Autos ein Faktor, der sich tempomäßig auswirkt. Bei den Historischen ist eher das Leistungsgewicht und vor allem die Traktion ein Thema und kaum die Torsion.

Aber genau das meinte ich mit „inkonsequentem Sicherheitsdenken“.

vachterl hat Folgendes geschrieben:
ich weiß nicht, warum man immer mit zwang so tun muss, als ob alles schei* wäre, in österreich. ja, es stimmt schon, es gibt vieles, was man besser oder anders machen könnte. aber es ist auch nicht alles sooo schlecht, wie manche (hier) alle anderen immer glauben machen wollen.


Unter uns gesagt: Ich kann nichts erkennen, daß mit Zwang so getan würde, als ob alles Schei-"Irgendwas" wäre in Österreich. Und auch nicht, daß Jemand Glauben machen wollte, daß alles soooo schlecht wäre. Und schon gar nicht IMMER.

Aber heißt es nicht, daß nur Narren sich selber schneiden? Und genau das passiert im Prinzip in unserer Rallyeszene. Und das hat bei Manchen fast schon masochistische Züge.

Was die Leute wollen, ist einfach, daß eine bessere Grundlage für den Rallyesport in Österreich geschaffen wird. Vor allem dort, wo es auf recht einfache Weise und mit ein wenig Blick auf das Wesentliche möglich wäre. Und es ist in der Tat so, daß sehr viele sinnvolle Änderungen, die man mit Leichtigkeit realisieren könnte, durch bloßen Stumpfsinn, Borniertheit oder weiß nicht aus welchen dubiosen Beweggründen heraus blockiert werden. Oder sogar ein besseres System durch ein schlechteres ersetzt wird. Wiederum ohne nachvollziehbare Gründe.

Blicken wir doch einmal zurück auf die letzten Jahre und was da alles passiert ist. Man hat:

- N-GT-Startverbot verhängt, anstatt diese Chance zur Aufwertung kurzerhand aufzugreifen
- die Super-2000er erst ab 2008 in die Gruppe N-Wertung offiziell einbezogen (und damit den seligen Waldherr dezent, aber doch, vor den Kopf gestoßen)
- die Einführung einer Nicht-Vierrad-Wertung jahrelang unnötig verschleppt (wie sinnvoll eine solche tatsächlich ist, zeigte sich „wider Erwarten (?!?) schon nach sehr kurzer Zeit…)
- erst die Wertung der Gruppe H-Kategorie ewig hinausgezögert, und als es endlich so weit war, hat man – anders als in der ARC – auch die starken Ver und VIer- und sogar VIIer-Mitsubishis einbezogen, die jetzt dort alles in Grund und Boden siegen, womit die Teilnahme-Motivation für die Besitzer älterer Fahrzeuge, für die die Kategorie eigentlich sein sollte, stark herabgesetzt wird
- der Austrian Rallye Challenge (spezielles Stichwort: Herbst-Rallye) durch ein Startverbot von N-GT’s, World Rally Cars und Gr. H nach DMSB unnötige Schwierigkeiten bereitet (Nivellierung nach Unten als Leitmotiv? Razz )
- die Möglichkeiten, die in einem gestaffelten Nenngeld liegen (sowohl wirtschaftlich als auch als sportlich positiv lenkende Maßnahme), ignorant links liegen gelassen
- Kaum eine nennenswerte Initiative gezeigt, um in Sachen Nachwuchs etwas voranzubringen
- die Mitgliedschaft im BSO, welche eine offizielle finanzielle Sportförderung des Rallyesports ermöglichen würde, de facto ausgeschlagen
- groß eine Einsteiger-Ebene (die 100er-Rallyes) als Super-Angebot für Neueinsteiger und Hobbyfahrer angekündigt, aber die praktischen Erfordernisse dafür in keinster Weise erfüllt – das Erlöschen nach kurzzeitigem Aufflackern folgte auf dem Fuß
- die Historischen zuletzt weitgehend unnütz schikaniert, sodaß selbst der bekannt geduldige, positiv eingestellte Pointinger verdrossen den Hut draufhaut (und da muß man sich schon Einiges leisten)

Wie haben Hinteregger und Hertz es im Interview vor zweieinhalb Jahren so schön formuliert: Wir brauchen Fakten. Bittesehr – VOILA!

Ihr habt echt eine faire Chance verdient, Burschen. Aber bitte macht etwas daraus!!

Wem noch etwas einfällt, kann die Liste gerne ergänzen…(und von den ganzen anderen Dingen, die zusätzlich die Optik massiv ins Negative abfärben, rede ich gar nicht).

Aber jetzt schon kann man sagen: Wenn man sich das alles vor Augen hält – da kommt eine ganz schöne Menge zusammen. Und unter dem Hintergrund muß man einfach verstehen, wenn es den Rallye-Aktiven und anderen dem Sport ehrlich Verbundenen langsam wirklich reicht. Daß da jetzt nicht alles auf das Konto der OSK geht, tut nichts zur Sache, denn ich habe schon an anderer Stelle gesagt, daß es auch auf anderen Ebenen destruktive Kräfte gibt, denen genauso vehement entgegengetreten gehört.

Ich sehe das als einen Auftrag an uns alle.
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berg



Anmeldedatum: 09.09.2010
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 15. Juli 2011, 10:07h    Titel: revolution Antworten mit Zitat

herr lugauer sie haben sehr schön zusammengefasst was die osk so alles falsch gemacht hat. allerdings muss ich ihnen in einem punkt widersprechen - hinteregger hat keine faire chance mehr verdient. er gehört einfach weg. jemand der gar nichts bewegt muss ersetzt werden. es gab doch vor nicht allzu langer zeit eine art stammtisch oder heurigen von rallye experten die sich in diesem forum teilweise auch wunderbar befetzt haben. man sollte sich wieder hinsetzten und überlegen wie man einen echten experten in die position des rallye-mannes bei der osk bringt. hertz müsste auch schon langsam erkennen dass da ein wechsel dringend notwendig wäre.
und das ewige nachbeten des fia schwachsinnes würde sich dann vielleicht auch aufhören. es hat keinen sinn nur im wirtshaus oder in diesem forum zu jammern und zu schimpfen. ihr müsst jemanden an die hebel der macht bringen oder euch von der osk lösen!
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BoonieChris



Anmeldedatum: 04.07.2011
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 15. Juli 2011, 14:52h    Titel: Antworten mit Zitat

Weitere frage von einem unwissenden: Ist denn die gründung eines eigenen vereins mit dem ziel eine eigene rennserie ins leben zu rufen so schwer in diesem land?
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sebiunger



Anmeldedatum: 23.09.2010
Beiträge: 223

BeitragVerfasst am: 15. Juli 2011, 17:49h    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaub ohne OSK kriegt ein Veranstalter keine Genehmigung für die Strecken, und als Fahrer MUSS man die Lizenz bei der OSK kaufen, wenn man net gerade einen Wohnsitz im Ausland hat.
Also wenn muss man mit den OSK Chefs persönlich reden bzw. einen Brief schreiben, andere Möglichkeiten gibts leider net soweit ich weis.
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BoonieChris



Anmeldedatum: 04.07.2011
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 15. Juli 2011, 23:51h    Titel: Antworten mit Zitat

Also quasi vereinszwang und monopostellung...

Kenn mich nicht gut genug aus um das beurteilen zu können, aber prinzipiell halt ich nie viel von monopolen - sowas hemmt die entwicklung.
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FAK



Anmeldedatum: 08.10.2010
Beiträge: 256

BeitragVerfasst am: 16. Juli 2011, 8:10h    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Auf die Gefahr hin mich weit aus dem Fenster zu lehnen....ich glaub`eigentlich schon, daß man eine "3.Kraft"(neben ÖM+ ARC) in Ö ohne OSK durchziehen kann ....wenn sich jemand dazu findet!
Ich habe die Erfahrung gemacht (zwar "nur" bei Bergslalom`s) daß die Genehmigungen von der jeweiligen Landesreg. abwärts bis hin zur Straßenmeisterei erteilt werden...dabei hat eigentlich noch nie jemand die OSK gefordert! Eine Veranstalterhaftpflicht wird man vermutlich auch abschließen können, ohne den Segen der OSK zu erhalten! Was ein wenig ins Geld gehen könnte, sind die jeweiligen Betriebsstätten-Bewilligungen für SP`s (erteilt nach Besichtigung das Land)!
Wäre direkt einmal interessant einen Versuch zu wagen....!
mfG
Karl F.
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BoonieChris



Anmeldedatum: 04.07.2011
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 16. Juli 2011, 12:12h    Titel: Antworten mit Zitat

Na dann, mit bisschen medienarbeit finden sich ja vielleicht auch sponsoren Wink
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Andi Lugauer



Anmeldedatum: 09.09.2010
Beiträge: 1595

BeitragVerfasst am: 16. Juli 2011, 12:24h    Titel: Antworten mit Zitat

BoonieChris hat Folgendes geschrieben:
Weitere frage von einem unwissenden: Ist denn die gründung eines eigenen vereins mit dem ziel eine eigene rennserie ins leben zu rufen so schwer in diesem land?


Ich kann die Frage auch nicht so einfach beantworten. Aber wir können versuchen, der Antwort etwas näher zu kommen (ein paar haben da ja schon ein wenig Vorarbeit geleistet).

Außerdem: Es ist nicht so, daß es nur die Wissenden und die Unwissenden gibt, und dazwischen überhaupt nichts. Ganz im Gegenteil. Es kommt sogar bei den sehr gut Informierten vor, daß sie bei bestimmten Dingen passen müssen, von denen man vielleicht sogar davon ausgeht, daß das ganz einfach zu beantwortende Fragen sind. Andererseits gibt es welche, die wissen, daß ein Rallyewagen vier Räder und ein Lenkrad hat und daß zwei im Rallyewagen sitzen, sodaß man sagen kann: Na ja, zumindest etwas, was er weiß. Dazwischen ist die Bandbreite unendlich weit. Auch deswegen, weil es im Rallyesport unendlich viele Aspekte, Einflußgrößen und Facetten gibt. Also erwarte Dir nicht zu viel von mir.

Aber jetzt direkt zu Deiner Frage: Es gibt sehr wohl einige Motorsport-Kategorien, die völlig unabhängig von der OSK bestehen. Meiner Information nach müsste Autocross dazu gehören, ebenso bestimmte Slaloms, die Crash-Partien sowieso…das ginge dann vielleicht auch bei kleinen Rallyes (bei BERG-Rallyes kenne ich die Situation nicht so genau).

Eine Zusatz-Information vielleicht noch am Rande: Es gab bei uns zwischenzeitlich einmal Rallyes, wo man sogar ohne Überroll-Bügel mitfahren konnte. Und recht viel mehr als zehn Jahre ist das sicher noch nicht her. Ich sage ja immer: Zu wenig und zu viel ist aller Narren Ziel, und so etwas kann sicher nicht das sein, was wir wollen. Zumindest einen Überrollbügel oder sogar einen Käfig und natürlich Rallye-Gurte und Sitze sollte man schon haben. Weil auch bei etwas langsamerem Tempo kann man sich schon überschlagen, vor allem als relativer Anfänger.

Der Vorschlag von Karl klingt durchaus sehr erfrischend, und im Prinzip müsste es auch durchführbar sein, wenn entsprechend Viele mit entsprechendem Elan mitziehen.

Aber ich befürchte halt, daß auf Kurz oder Lang die „Mächtigen“ sowieso wieder alles einsetzen würden, um ihren Willen durchzusetzen. Und sie – wenn sie es richtig anstellen – auch ein solches Engagement zu Fall bringen könnten. Weil es ja in Österreich keinen Rallyesport für die breite Bevölkerung geben darf, laut der Auffassung Einiger. Naheliegendes Kern-Motiv: Da könnte es dann ja mehr Konkurrenz geben…oh Graus!

Die Vermischung von Sportpolitik (die ja dem sportlichen Gemein-Interesse Rechnung tragen soll) und dem kurzsichtigen, verbissenen Verfolgen von Einzel-Interessen (wobei die Methoden keinesfalls immer astrein sind) ist ja im österreichischen Rallyesport sehr stark manifestiert, und da liegt in meinen Augen der größte Hund begraben. Gewaltentrennung tut not. Auch in der ÖM-Slalom-Szene merkt man das sehr stark.

Jetzt noch ein anderer Tipp von mir: Fixiert Euch nicht nur auf die OSK. Schaut auf das Gesamt-Umfeld. Das Beste ist, man ist offen und aufmerksam für alles.
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BoonieChris



Anmeldedatum: 04.07.2011
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 16. Juli 2011, 12:41h    Titel: Antworten mit Zitat

Dann müsste man bei einem neuen verein wohl von anfang an richtlinien festlegen, die es verhindern, dass es kleine bernie ecclestones gibt. Regelmäßiger wechsel, mitspracherecht der teams o.ä.

Ich denk mir halt, dass man heutzutage per internet so leicht soviele leute motivieren kann für verschiedenste sachen, dass es bei so etwas ja auch möglich sein sollte, interessierte und mitglieder zu finden (die es ja offensichtlich gibt).

Kann nur wiederholen, dass ich mich in der szene im land nicht auskenne und somit keine vorurteile haben will, aber ich kenn vergleichbares von schießwettbewerben in österreich, wo sich auch ein paar aufspielen als wären sie götter, nur weil sie auf einer art monopol sitzen. (Ein besonderes beispiel in dem zusammenhang ist auch das eingefahrene jägertum im land)

Mit zusammenarbeit und offenheit war es ja noch nie weit in österreich, egal wo man hinsieht, also kann ich mir in den grundzügen die laufenden probleme beim motorsport auch vorstellen.

Für mich klingts so wie ich es immer sage: "Österreich ist einfach zu klein" Wink
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