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Schlechte (teure) Zeiten für die Historischen
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Moderator
Site Admin


Anmeldedatum: 01.10.2007
Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 21. März 2011, 11:48h    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr schöne Schlußworte! Und damit können sich die User colinmcrae und Maximilian Reinisch nun in aller Ruhe überlegen, ob sie noch etwas Konstruktives zum Motorline-Forum beizutragen haben oder ob sich ihre Wortspenden generell auf infantile Beleidigungen beschränken, die niemanden interessieren. Die beiden sind vorerst bis Ende März gesperrt; die übrigen User bitten wir, das Thema bei Interesse sachlich wiederaufzunehmen.
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GP Racing



Anmeldedatum: 13.09.2010
Beiträge: 730

BeitragVerfasst am: 21. März 2011, 22:25h    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Also wenn ich das Reglement auf der Seite der OSK für Historische jetzt richtig lese, ist der Passus, dass ich in der HIST DIV I UNBEDINGT einen FIA HTP brauche gefallen, sehe ich das richtig?
LG Georg
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salzbaron






BeitragVerfasst am: 22. März 2011, 10:47h    Titel: Antworten mit Zitat

Moderator hat Folgendes geschrieben:
Sehr schöne Schlußworte! Und damit können sich die User colinmcrae und Maximilian Reinisch nun in aller Ruhe überlegen, ob sie noch etwas Konstruktives zum Motorline-Forum beizutragen haben oder ob sich ihre Wortspenden generell auf infantile Beleidigungen beschränken, die niemanden interessieren. Die beiden sind vorerst bis Ende März gesperrt; die übrigen User bitten wir, das Thema bei Interesse sachlich wiederaufzunehmen.



bitte um beachtung der umfrage zu diesem thema.

danke!
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rallyeracing



Anmeldedatum: 03.03.2011
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 24. März 2011, 10:13h    Titel: Antworten mit Zitat

GP Racing hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
Also wenn ich das Reglement auf der Seite der OSK für Historische jetzt richtig lese, ist der Passus, dass ich in der HIST DIV I UNBEDINGT einen FIA HTP brauche gefallen, sehe ich das richtig?
LG Georg


Die Ausschreibung für die Historic Rallye ÖM wurde geändert.

In der Version 05/11/2010 steht noch:
Division I: Fahrzeuge bis Baujahr 1981 (nur FIA-HTP)

In der aktuellen Version steht:
Zugelassen sind historische Fahrzeuge, die zwischen 01.01.1947 und 31.12.1990 hergestellt und/oder homologiert wurden, einen historischen FIA bzw. OSK HTP-Wagenpass vorweisen können ...

Link:
http://www.osk.or.at/media/documents/20100624155726.pdf

Die aktuelle Version wird mit - Version: 24.01.2011 - bezeichnet.
Die Änderung von - nur FIA-HTP - zu - FIA bzw. OSK HTP - ist aber sicher erst später erfolgt.

Die Änderung ist sicher eine Erleichterung wenn man nur in Österreich fahren möchte, aber für das Ausland (z.B. Alpi Orientali) benönigt man einen FIA-HTP.
Aber warum ist dieser auf 5 Jahre befristet, und kostet fast das Doppelte als letztes Jahr?
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rallyeracing



Anmeldedatum: 03.03.2011
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 1. Mai 2011, 18:36h    Titel: Antworten mit Zitat

Nach zwei Läufen zur Histo ÖM sind schon deutliche "Erfolge" der Reglements und Nenngeldanpassungen zu erkennen.

Waren bei der Lavanttal Rallye 2010 noch 22 österreichisch Historische am Start, so waren es 2011 nur 16.
Das gleiche Bild bei der Pinggau Rallye. 2010 waeren 18 Histos am Start, 2011 nur noch 12.
Das ist ein Minus von 30 Prozent!

Für die Veranstalter geht die Rechnung trotzdem auf.
Im Vorjahr war ein großteil der Teams für die komplette Saison eingeschrieben und zahlten dadurch €300,- Nenngeld pro Rallye.
Heuer sind nur zwei Teams eingeschrieben, die €500,- bzw. €350,- (Leiben/ARC) pro Rallye bezahlen. Der Rest der Starter zahlt also €650,- bzw. €490,-.

Die Pinggau Rallye war die erste Rallye bei der die neuen, strengen und teuren Sicherheitsbestimmungen für die Periode J (1982-1990) einzuhalten waren.
Es waren nur noch 4 Fahrzeuge der Periode J am Start.

Beim ersten Lauf zur Histo EM in San Remo waren erstmals Fahrzeuge der Periode J startberechtigt.
Es starteten trotzdem nur fünf Fahrzeug. Alle Fünf ware Lancia 037. Aber für die Besitzer eines Lancia 037 spielt es wohl keine Rolle wenn ihr Hobby ein paar tausend Euro mehr kostet.
Falls sie das Herz haben, bei ihrem Ex-Gr.B-Werksauto in dem schon Röhrl, Alen oder Toivonen saßen, den originalen Überrollkäfig zu enfernen und durch einen Einschweißzelle zu ersetzen.

Hier noch zwei Sätze aus dem Anhang K 2011 der FIA:

Ein historischer Wettbewerb ist nicht nur einfach eine weitere Kategorie, in der man Trophäen erringen kann, es ist eine besondere Disziplin mit der Hingabe zu den Fahrzeugen und ihrer Geschichte als wichtigste Merkmale.
Der historische Motorsport ermöglicht die aktive Würdigung der Automobilgeschichte.

Wirklich?
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sebiunger



Anmeldedatum: 23.09.2010
Beiträge: 223

BeitragVerfasst am: 1. Mai 2011, 20:09h    Titel: Antworten mit Zitat

Der sportliche Wert der Historischen ist enorm gesunken.

Es ist einfach lächerlich das die OSK 1:1 ein sinnloses Reglement übernimmt weil sie Angst haben das jemand bei einem Unfall stirbt, und man sie dann dafür verantwortlich macht weil sie die "strengeren" FIA Vorschriften nicht 1:1 übernommen haben.

Gleichzeitig darf man aber mit dem EXAKT GLEICHEN Fahrzeug in der Gruppe H fahren ohne die neuen Anhang K Sicherheitseinrichtungen.
Wie kann das sein ?!

Die Sicherheit wird natürlich schon gesteigert, jemand der nicht fährt kann auch keinen Unfall haben, das ist wahrscheinlich der 2te Grundgedanke bei der OSK Laughing
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Andi Lugauer



Anmeldedatum: 09.09.2010
Beiträge: 1595

BeitragVerfasst am: 12. Juli 2011, 17:27h    Titel: Antworten mit Zitat

sebiunger hat Folgendes geschrieben:
Die Sicherheit wird natürlich schon gesteigert, jemand der nicht fährt kann auch keinen Unfall haben


Und wer nichts arbeitet, kann nichts falsch machen. Vollkommen klare Sache.

Da das Thema aufgrund der aktuellen Ereignisse nun wieder für verstärkten Diskussionsstoff sorgt, möchte ich wieder einmal an diesen Thread anschließen.

Vielleicht sollte man zunächst einmal ganz allgemein anmerken, daß es bei den Historischen in Österreich noch nie einen tödlichen Unfall gab. Und daß es in den Siebziger Jahren allgemein kaum einen tödlichen Unfall bei österreichischen Rallyes gab, anders als in der Zeit ab 1998. Trotz der früher längeren Rallyes und noch nicht so fortschrittlichen Sicherheits-Ausstattungen. Alles ist relativ.

Klar könnte es zu einem tödlichen Unfall kommen, der durch HANS oder Ähnliches verhindert werden könnte. Aber wie groß ist diese Wahrscheinlichkeit wirklich? Jeder Rallye-Unfall könnte verhindert werden, indem man bei keiner Rallye mitfährt. Aber es macht jeder aus freien Stücken mit, und wahrscheinlich sind auch ebenso vielen die Risiken bewusst. Regt sich irgendjemand auf, wenn bei den Spaziergängen von Madame Kaltenbrunner einer abstürzt, den sie in 3000 Jahren als Gletschermumie finden? Gegen die Zahl derer, die sich aus Kummer umbringen, sind sogar die Verkehrstoten auffallend gering. Im Verhältnis gesehen!

Bitte nicht falsch verstehen: Hier geht es nicht darum, leichtfertig den Tod von Menschen in Kauf zu nehmen. Hier geht es darum, Relativitäten aufzuzeigen.

Ich habe auch guten Grund, den Praktikern (Teilnehmern) wie Sebi Unger und Sepp Pointinger zu glauben, daß die Sicherheits-Vorschriften sehr einseitig und inkonsequent getroffen worden sind. Und noch dazu die Informationsmechanismen mehr als unzureichend funktioniert haben. Sodaß man letztendlich wieder einmal den Eindruck bekommt, daß den (OSK-)Entscheidungsträgern die Sportler und der Sport selber völlig schnurz wären. (So wie auch manchen Anderen.)

Solche Heucheleien sind ja Programm in der österreichischen Rallye-Szene. So wie bei der ersten und einzigen 100er-Rallye. Da macht man eine Rallye, von der alle glauben sollen, daß sie für Einsteiger wie geschaffen wäre, und dann nimmt man eine sauschnelle ÖM-Partie, wo es kaum Auslauf gibt. Da wird im Notfall die beste passive Sicherheit an ihre Grenzen gebracht, wenn sich einer der Neuankömmlinge verschätzt.

vachterl hat Folgendes geschrieben:
rallyefahren ist eben keine breitensportart. war es nie, soll es auch nie werden.


Ich habe ein Problem, wenn die Klischees dem sachlichen Zugang vorgezogen werden, weil damit jegliche Objektivität einer Diskussion ad absurdum geführt wird. Es ist immer das Gleiche: Blondinen sind dumm, Beamte sind faul, Schwarzafrikaner sind aggressiv….bis hin zu: Rallyes sind ein Sport nur für Superreiche.

Es ist mir klar, daß ein Rallye-Einstieg vor 35, 40 Jahren auch nicht einfach war. Schon allein aufgrund der Tatsache, daß ein großer Teil der Bevölkerung noch gar kein Auto hatte und oft schon eine Stangel-Puch das Höchste an Motorisierung war. Heute stehen so viele Autos ungenützt herum, bei diversen Gebrauchtwagenhändlern und in irgendwelchen Schuppen, da müsste man zumindest bei den 100er-Rallyes eine Möglichkeit schaffen können, mit ein paar relativ leistbaren Änderungen mitzufahren. Und dafür halt auf Strecken, auf denen nicht so viel passieren kann, weil man nicht auf einer drei Kilometer langen Geraden mit Vollgas dahinbrettelt, sondern vor allem gutes Kurvengeschick zeigen muß. Und überwiegend nicht an Stellen, wo auf der einen Seite lauter Bäume und Mauern sind und auf der anderen Seite eine hunderte Meter tiefe Böschung…

Auch das sind große Herausforderungen. Auf der anderen Seite stehen die theoretisch möglichen, insgesamt sehr attraktiven Ergebnisse.

Über die Aspekte der möglichen Vorteile, wenn man einem größeren Personenkreis den Einstieg (und ev. Aufstieg) in den Rallyesport ermöglichen könnte, möchte ich später noch Näheres sagen. Das war einmal die Einleitung…
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sebiunger



Anmeldedatum: 23.09.2010
Beiträge: 223

BeitragVerfasst am: 12. Juli 2011, 20:01h    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin für Sicherheit, Sicherheit ist gut.
Ich traue mich zu behaupten das fast alle Rallyefahrer das Selbe sagen.

Nur kurz zusammengefasst:
3 Jahre in Folge hatte ich eine OSK Jahreslizenz.
Darüber das die Sitze mit dem Kopfschutz bald Vorschrift sind hab ich keine Benachrichtigung erhalten, muss man halt selber nachschaun.
Sämtliche Einwände, dass die Sitze sinnlos sind wurden ignoriert, ab Pinggau Vorschrift.
Monate später wurde das Ganze wieder aufgehoben, anscheinend sind ein paar Leute nicht mehr ins Auto gekommen bzw. nicht mehr raus.
Das Risiko in einem kleinen Auto zu verbrennen weil man nicht rauskommt ist vermutlich größer als das einem der Kopfschutz das Leben rettet.

In der Gruppe H hätte man in der Zwischenzeit mit dem gleichen Fahrzeug die gleichen Rallyes ohne Sitze mit Kopfschutz fahren dürfen.
Gute geschweißte Zellen sind nicht erlaubt weil dadurch das historische Fahrzeug zu verwindungssteif wird. Also ist die Sicherheit unwichtiger als dass das Fahrzeug originalgetreu (inkl. Sicherheitseinrichtungen) aufgebaut ist wie zb.: 1980

"OSK Online... Hier ist Österreichs Motorsport" Wink
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BoonieChris



Anmeldedatum: 04.07.2011
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 13. Juli 2011, 12:09h    Titel: Antworten mit Zitat

Frage am rande, was spricht dagegen, dass die autos verwindungssteifer werden?. Befürchtet man dadurch höhere geschwindigkeiten?
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sebiunger



Anmeldedatum: 23.09.2010
Beiträge: 223

BeitragVerfasst am: 13. Juli 2011, 13:20h    Titel: Antworten mit Zitat

Ja lt. Aussage vom OSK Techniker ist das der Grund.
Damit wird halt mehr Sicherheit verhindert.
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