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Schlechte (teure) Zeiten für die Historischen
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rallyeracing



Anmeldedatum: 03.03.2011
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 7. März 2011, 19:22h    Titel: Antworten mit Zitat

@Vachterl

Es ist natürlich das einfachste sich damit abzufinden („ist halt so. rallyefahren ist eben keine breitensportart“) das der Sport immer teurer und unleistbarer wird.
Nur ohne Basis keine Spitze. Beim Zustand der Spitze in Österreich wäre es höchste Zeit die Basis zu stärken und zu verbreitern. Und die Basis sind diejenigen die ihr eigenes Geld in den Sport stecken.
Für die paar voll gesponserten Teams wird keiner eine Rallye ausrichten.
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sebiunger



Anmeldedatum: 23.09.2010
Beiträge: 223

BeitragVerfasst am: 7. März 2011, 19:33h    Titel: Antworten mit Zitat

2009 - alle Histos 1 Weruntg, billiges Jahresnenngeld (1400 oder 1500 €), enorme Beteiligung, Spannung bis zum Schluss, bei jeder Rallye eine andere Marke auf Platz 1, Opel, Ford, VW, Porsche...

2010 - 2 Wertungen für Histos, was hat gebracht ? keiner von den Zuschauern kennt sich mehr aus, im ORF müssens immer von 2 historischen Siegern erzählen. (Anstatt das eine Youngtimer ÖRM machen) Spannung auch 0, lag aber nicht am Reglement. Man hat aber jedenfalls gesehen das diese Klassentrennung dumm ist und nichts gebracht hat. (Was hätte es auch bringen sollen ? 2009 war absolut perfekt)

2011 - 1 1/2 Monate vor der Bosch Rallye neues Reglement mit 3000-4000 € Mehrkosten, für jedes Fahrzeug von 82 bis 90. Fast ausschließlich günstige Fahrzeuge betroffen. (oder hat jemand einen Porsche SC RS, Lancia 037 etc. gesehen ?)

Ich hab mich 2008 dazu entschieden historisch zu fahren weils einfach toll war, geringes Nenngeld, enorme Beteiligung, viele verschiedene tolle Autos mit schnellen Leuten, einfach unkompliziert.

Und ab 2009 is alles schlechter geworden, also wieso sollte da irgendjemand noch gewillt sein Geld in sein Auto zu investieren. Irgendwas Dummes fallt ihnen 2012 auch wieder ein, 1 1/2 Monate vor der nächsten Rallye, soviel ist sicher. Vielleicht ist ihnen das Feuerbeständige Gwand nicht mehr gut genug und sie machen eine neue Norm dafür ? Irgendwas wird ihnen schon einfallen.
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vachterl



Anmeldedatum: 08.09.2010
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 7. März 2011, 23:55h    Titel: Antworten mit Zitat

also, der reihe nach...

Andi Lugauer hat Folgendes geschrieben:

Man beachte: Soll es auch nie werden. (Warum eigentlich?)

Werden die verhinderten Rallye-Größen sich halt außer Konkurrenz auf den Straßen und Wegen austoben. Vielleicht stört das die Öffentlichkeit ja weniger, wenn es dabei zu einem schweren Unfall kommt. Überhaupt - besonders klaß - wenn es einen Unbeteiligten erwischt.

Das ist die andere Seite. Es ist wirklich nicht alles Gold, was glänzt.


das eine hat doch mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. ich bin 32 jahre lang NICHT rallye gefahren und bin deshalb auch nicht wie ein gestörter auf öffentlichen straßen herumgerast. leute, die meinen, öffentliche straßen sind rennstrecken, gehören weder in den öffentlichen straßenverkehr (bzw. in ein auto) noch - bzw. schon gar nicht - in ein rallye auto!
_________________
- juha, it was raining, what kind of tyres you had?
- black round pirelli.
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GP Racing



Anmeldedatum: 13.09.2010
Beiträge: 741

BeitragVerfasst am: 8. März 2011, 0:02h    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt mal angenommen ich hab ein Auto mit einer internationalen Homologation aus dem Jahre 1981.
Ich hab aber für dieses Auto nur einen OSK HTP, kann also in der HIST Division I nicht starten, weil ja in dieser laut OSK Homepage der FIA HTP bindend ist.
Daher muss ich also in der HIST DIV II starten und benötige den nun neuesten Stand der vorgeschriebenen Sicherheitsausrüstung.

Weiter:

Ich lasse den Wage komplett unverändert, also ohne Feuerlöschanlage etc und löse mir einen FIA HTP, dann darf ich nur auf Grund dessen, dass ich im Besitz eines FIA HTP bin, an der selben Veranstaltung in der DIV I mit dem selben Auto ohne Feuerlöschanlage, etc teilnehmen, hab ich das richtig verstanden?

Wenn ich es richig verstanden habe, gilt es also abzuwiegen welche finanziellen Kosten "das geringere Übel" sind, die Kosten für Feuerlöschanlage, etc.. oder die Kosten für FIA HTP.

Das Auto an sich bleibt ja unverändert!

Entweder es fährt DIV I oder DIV II!

Bitte um Aufklärung ob das wirklich so sein kann, oder da ein Denkfehler dahintersteckt-meinerseits!

Bin für konstruktive Kritik immer zu haben!

LG


Zuletzt bearbeitet von GP Racing am 8. März 2011, 0:14h, insgesamt einmal bearbeitet
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vachterl



Anmeldedatum: 08.09.2010
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 8. März 2011, 0:03h    Titel: Antworten mit Zitat

sebiunger hat Folgendes geschrieben:
@Vachterl

Wenn man rechnet was ein Fluzeugträger kostet sind die Kosten eigentlich verschwindend gering. Wenn man aber rechnet was ein durchschnittler Monatslohn ist muss man 2 Monate ausschließlich! dafür arbeiten, und bis zur Bosch Rallye sinds noch 1 1/2 Monate ?

Meine neuen Sitze im 911er funktionieren super mit HANS, nur sinds glaub ich keine S2000 Sitze (keine Ohrwaschln). Feuerlöschanlage und neue Benzinleitungen mit Einbau kosten denk ich auch genug, überhaupt jetzt wos Auto wieder komplett zusammengebaut ist.

So wie ich das verstehe braucht man für einen Volvo 740 jetzt Sitze nach S2000 Reglement, die man für einen Evo9 oder ein Kitcar nicht braucht, schon komisch.

Das mit den Wagenpässen is auch ziemlich interessant, wie rechtfertigt man den Mehrpreis und das ein Wagenpass nur 5 Jahre gültig ist ?!


so wie ich sagte: wer sich erwartet, dass rallyefahren ein billiger sport ist, wird früher oder später enttäuscht werden - egal in welcher klasse man unterwegs ist/sein will. sorry, aber das ist einfach so und wird immer so sein, meiner meinung nach. wer jetzt nach dem warum fragt: es ist ein technisch basierter wettbewerb. und da wird's teuer. ein downhill-mountainbike, mit dem man die österreichischen meisterschaften gewinnen kann, kostet wohl auch zwischen 5.000,- und 10.000,- euro - das sind dann satte 2.500,- bis 7.500,- euro mehr, als ein super downhiller für den privatradler kostet. und wer in der wm gewinnen will, wird wahrscheinlich mindestens 20.000,- investieren müssen, plus ersatz-radl, etc. was ich damit meine: wettkampfsport ist teuer, ganz wurscht, welche sportart es ist. und das autos dabei so ziemlich das teuerste sind, brauch' ich wohl auch nicht extra erklären.

das mit den s2000-sitzen kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, aber dafür - und für die fragen bzgl. wagenpass und der offensichtlich doch "etwas" kurzfristigen bekanntgabe der neuen regelung(en) gibt's osk-vertreter, die man vielleicht ganz einfach fragen könnte, anstatt hier zu mutmaßen. und wenn es kein aktiver tut, könnte noir ja so nett sein, er hat ja alle telefonnummern, soweit ich weiß.
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vachterl



Anmeldedatum: 08.09.2010
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 8. März 2011, 0:07h    Titel: Antworten mit Zitat

rallyeracing hat Folgendes geschrieben:
@Vachterl

Es ist natürlich das einfachste sich damit abzufinden („ist halt so. rallyefahren ist eben keine breitensportart“) das der Sport immer teurer und unleistbarer wird.
Nur ohne Basis keine Spitze. Beim Zustand der Spitze in Österreich wäre es höchste Zeit die Basis zu stärken und zu verbreitern. Und die Basis sind diejenigen die ihr eigenes Geld in den Sport stecken.
Für die paar voll gesponserten Teams wird keiner eine Rallye ausrichten.


ich finde mich nicht leichtfertig mit etwas ab, ich akzeptiere fakten. fragen wir einmal franz wittmann, ob eine em-saison in den 70er jahren gemessen an den damaligen finanziellen verhältnissen "günstig" war, oder eine komplette öm-saison...

und was die "basis" betrifft: ich habe zum beispiel bei der jännerrallye 2011 eine mehr als solide "basis" gesehen, ich weiß nicht, warum man immer mit zwang so tun muss, als ob alles schei* wäre, in österreich. ja, es stimmt schon, es gibt vieles, was man besser oder anders machen könnte. aber es ist auch nicht alles sooo schlecht, wie manche (hier) alle anderen immer glauben machen wollen.
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GP Racing



Anmeldedatum: 13.09.2010
Beiträge: 741

BeitragVerfasst am: 8. März 2011, 0:26h    Titel: Antworten mit Zitat

@vachterl zur Info

Viele Aktive hier jammern nicht nur, sondern tun was und stehen auch via Email oder Telefon untereinander und(!!) mit der OSK in Verbindung, die OSK allerdings muß scheinbar wiederum mit der FIA in vielen Belangen Rücksprache halten!
Wie schnell oder nicht schnell oder zur Zufiedenheit aller, das weiß ich nicht! Den Anschein,dass hier nur geschrieben und alles zum Schei* verteufelt wird, kannst du lieber vachterl nicht wirklich haben, oder?
Und was vor ca.35 Jahren im nationalen und internationalen Rallyesport Sache war, hilft UNS nicht im Geringsten weiter, wenn wir diesen Sport JETZT(!!) ausüben und am (gesunden) Leben erhalten wollen,oder?
LG Georg
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sebiunger



Anmeldedatum: 23.09.2010
Beiträge: 223

BeitragVerfasst am: 8. März 2011, 12:53h    Titel: Antworten mit Zitat

@Vachterl

Du bist einfach nicht in der Lage dir vorzustellen wie es ist jetzt mehrere 1000 € innerhalb kürzester Zeit investieren zu müssen, genauso wie die FIA/OSK (Vielleicht müssen die den Anhang K übernehmen ? Keine Ahnung).
Verbesserungen bei der Sicherheit sind gut da sind wir uns sicher alle einig, aber nicht von heute auf morgen und wenig durchdacht/unlogisch.

Am Sichersten ist natürlich ein Auto das nicht fährt, vielleicht ist das auch die Zielsetzung Rolling Eyes
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rallyeracing



Anmeldedatum: 03.03.2011
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 8. März 2011, 13:17h    Titel: Antworten mit Zitat

GP Racing hat Folgendes geschrieben:
Jetzt mal angenommen ich hab ein Auto mit einer internationalen Homologation aus dem Jahre 1981.
Ich hab aber für dieses Auto nur einen OSK HTP, kann also in der HIST Division I nicht starten, weil ja in dieser laut OSK Homepage der FIA HTP bindend ist.
Daher muss ich also in der HIST DIV II starten und benötige den nun neuesten Stand der vorgeschriebenen Sicherheitsausrüstung.

Weiter:

Ich lasse den Wage komplett unverändert, also ohne Feuerlöschanlage etc und löse mir einen FIA HTP, dann darf ich nur auf Grund dessen, dass ich im Besitz eines FIA HTP bin, an der selben Veranstaltung in der DIV I mit dem selben Auto ohne Feuerlöschanlage, etc teilnehmen, hab ich das richtig verstanden?


Falls das Fahrzeug vor dem 31.12.1981 (international) homologiert wurde
kann man einen FIA HTP lösen und damit in der Division 1 starten.
Es sind allerdings nur die Homologation-Ergänzungen (Extensions) vor 1982 erlaubt.
Die J1 Sicherheitsvorschriften gelten nur für die Division 2.

Eine andere Möglichkeit wäre in der Gruppe H zu starten.
In der Gruppe H/N und H/A sind HANS und Löschanlage zwar auf Pflicht, aber so Scherze wie abnehmbares Lenkrad, metallummantelte Leitungen, Kraftstoffkupplung für Spritproben und S2000 Sitze fallen weg.
Es besteht allerdings Kat-Pflicht (funktionsfähig), egal ob das Fahrzeug je serienmäßig damit ausgestattet war oder nicht!
Es sind alle Homologation-Ergänzungen erlaubt. Ein OSK Wagenpass kostet laut OSK HP €149,-. Und bei den Nenngelder gibt es auch keinen Unterschied mehr.
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GP Racing



Anmeldedatum: 13.09.2010
Beiträge: 741

BeitragVerfasst am: 8. März 2011, 13:39h    Titel: Antworten mit Zitat

@rallyeracing

Danke, fühle mich in meinem Denkvorgang bestätigt, einen OSK HTP hab schon seit einem Jahr.
Das mit Gruppe H erscheinmt mir sportlich wertlos - gegen diverse EVOS bis Evolutionsstufe 7 mindestens!
Nach Rücksprache mit HIST Abteilung OSK, soll angebilch der Passus FIA HTP bei DIV I fallen, dann könnte ich mit dem OSK HTP DIV I starten!
Lasen wir uns überraschen, jedenfalls danke nochmals für die konstruktive Antort!
@vachterl-so geht das!*gg*
LG Georg
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