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Rallye-EM, -WM & Co: Österreich und das große Abseits

 
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Andi Lugauer



Anmeldedatum: 09.09.2010
Beiträge: 1500

BeitragVerfasst am: 10. August 2019, 9:00h    Titel: Rallye-EM, -WM & Co: Österreich und das große Abseits Antworten mit Zitat

Eigentlich liegt mir das schon lange im Magen, so wie vieles Anderes auch. Ich hätte einmal eine Frage an die wirklichen Kenner und Insider des österreichischen Rallyesports:

Wie gibt es das, daß Länder wie Portugal oder Spanien sowohl einen Rallye-Europameisterschaftslauf als auch einen Rallye-Weltmeisterschaftslauf haben - und Österreich hat nichts von beidem? Wer sind wir, daß wir als eine der führenden Industrienationen in der EU das nicht zusammenbringen? Was können die Portugiesen, Spanier oder Italiener, was wir nicht können? Was haben die, was wir nicht haben?

Es ist für einen gewöhnlichen Rallye-Anhänger mit Hausverstand einfach nicht zu packen, daß wir bei solchen Prestigeprojekten, die zweifellos das nationale Interesse am Rallyesport gewaltig anheben würden und für gewaltig mehr Zunder und Faszinations-Faktor sorgen würden, so gewaltig im Abseits stehen. Nicht einmal FIA-GT-Cup, European Rally Trophy oder die Meisterschaftszugehörigkeit zu einer anderen Nation haben wir (vgl. Ypern-Rallye oder frühere Jänner- oder 3-Städte-Rallye). Für mich wirklich ein Armutszeugnis. Die Porsches, Ledwinkas, Eberan-Eberhorst und wie sie heißen müßten sich im Grab umdrehen, wenn sie das mitbekommen.

Es paßt zum generellen Zustand des österreichischen Rallyesports. Das dort gültige Maß der Dinge schlechthin heißt Mittelmaß. Und dabei eher noch das untere als das obere Mittelmaß. Und solche Dinge wie der Mitropacup oder die Europameisterschaft für Historische reißen bei ihrem jetzigen sportlichen Wert keinen so recht vom Hocker.

Einfach gesagt: Es ist wirklich extrem schade, daß Österreich im Bereich der internationalen Rallye-Prädikate, so wie sonst auch bei fast Allem, was das Thema Rallye betrifft, eine so kümmerliche Rolle spielt. Auf eine aussagekräftige Begründung, warum das prinzipiell so sein muß, wäre ich wirklich gespannt. Kommt dafür keine aussagekräftige Begründung, gehe ich davon aus, daß es einfach nur Borniertheit und eine stumpfsinnige Geisteshaltung bei den federführenden Kräften unseres Rallyesports ist, weswegen wir mit dieser unbefriedigenden Situation leben müssen. Dann müssen wir ernsthaft überlegen, die Hierarchie unserer Rallyeszene ganz radikal umzukrempeln. Alles Andere kommt einem Schildbürgerstreich gleich!
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"Auf je tausend, die an den Blättern des Bösen zupfen, kommt einer der an der Wurzel hackt."

Henry David Thoreau
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HaBa



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Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 13. August 2019, 13:43h    Titel: Antworten mit Zitat

Ich werde diese Antwort unheimlich bereuen, aber:

Geld "."



Industrienation hin oder her, der ORF ist im Sommer grün und im Winter weiß, alles andere muß grün und öko und nachhaltig und bedacht und achtsam und sonstwas sein => in den von dir angesprochenen südlichen Ländern ist das vermutlich ein bißchen anders, da begeistern sich die Menschen noch für Motorsport, und damit kann man Geld machen und/oder Werbung => Geld.


Andi, da helfen auch keine seitenlangen postings in online-Foren zur Lage der Rallyenation => Geld, "."


Wir haben in .at keinen ERC-Lauf weil niemand bereit ist die unglaublichen Kosten dafür zu tragen.


Wenn du willst und ausreichend Kleingold hast kannst du in Sankt Speidl an der Gletzn einen ERC-Lauf veranstalten => Geld, "."


Die Veranstalter in .at würden das mit ausreichend Geld sicherlich schaffen.

Das was du als "Mittelmaß" bezeichnest ist übrigens das "Strecken nach der Decke" die die Kohle vorgibt Wink


Und noch eine generelle Aussage (für das posting-Kapitel "namedropping" fehlt mir das insider-Wissen aus der "guten alten Zeit"): ein gutes Mittel gegen Borniertheit ist Selbstreflexion ...
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schlauzi



Anmeldedatum: 07.09.2012
Beiträge: 670

BeitragVerfasst am: 14. August 2019, 8:10h    Titel: Re: Rallye-EM, -WM & Co: Österreich und das große Abseit Antworten mit Zitat

Andi Lugauer hat Folgendes geschrieben:


Wie gibt es das, daß Länder wie Portugal oder Spanien sowohl einen Rallye-Europameisterschaftslauf als auch einen Rallye-Weltmeisterschaftslauf haben - und Österreich hat nichts von beidem?




Gähhn - vor einiger Zeit gabs das selbe mit Zypern und Belgien.


HaBa hat Folgendes geschrieben:


Ich werde diese Antwort unheimlich bereuen, aber:

Geld "."




Keine Reue HaBa, du trägst unsere Hoffnung den motorsportlichen Saulus zum Paulus zu machen. Cool
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Mens rasa in corpore rasanto
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Andi Lugauer



Anmeldedatum: 09.09.2010
Beiträge: 1500

BeitragVerfasst am: 14. August 2019, 20:30h    Titel: Antworten mit Zitat

HaBa hat Folgendes geschrieben:
Ich werde diese Antwort unheimlich bereuen


Wenn es nach mir geht, dann sicher nicht. Jeder Input, jeder Anstoß, jede Inspiration bringt uns dem Ziel, dem Erfolg in der Sache, näher. Darum danke ich Dir für Deine Antwort sehr.

Du brauchst Dich von meiner Systemkritik nicht betroffen fühlen, denn für mein Gefühl bist Du ein sehr für die gute Sache bemühter, entgegenkommender Bursche. So wie Dir ist es auch mir sehr wichtig, daß wir nicht aneinander vorbeidenken und -reden. Darum möchte ich ein paar Dinge ergänzend und erläuternd hinzufügen. Das wird wie vieles Anderes Einigen nicht schmecken, aber das nehme ich in Kauf.

Mir ist bekannt, daß im Rallyesport, wie in vielen anderen Bereichen auch, Geld eine große Rolle spielt. Aber gerade deswegen ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum gerade in einer (angeblich auch geistig) so hoch entwickelten, wohlhabenden Volkswirtschaft wie der österreichischen es nicht möglich sein soll, im Bereich Rallye Nägel mit Köpfen zu machen und Kapazitäten zu finden, mit denen Aufwertungen möglich sind, die in anderen Ländern völlig selbstverständlich sind. Wenn eine Rallyeszene wie unsere auf irgendwelche korrupte Organisationen anstehen soll, um Rallyesport auf einem gewissen Level zu betreiben, weil es mit regulärem Sponsoring kein Weiterkommen gibt, dann, mit Verlaub gesagt, kann irgendetwas an ihrer Wirtschaftsweise nicht ganz stimmen.

Als stinknormaler Arbeitersohn und Bauernenkel Waldviertler Abstimmung ist es mir nicht vergönnt, größere Geldsummen an die österreichische Rallye-Veranstalterschaft zu verteilen. Sonst würde mir schon Einiges einfallen, wie ich als Kutscher die Pferde dazu bringen könnte, daß sie ordentlich ziehen und nicht dämlich herumtänzeln. Ich würde Bedingungen stellen, da würden etliche Personen die Ohren anlegen. Alles im Sinne der Fairneß und der Vernunft, nichts, was in irgendeiner Weise unanständig wäre. Aber gerade deswegen wäre das wohl ein Brocken, der von etlichen Betroffenen nur schwer zu schlucken wäre.

Das Rezept, um Geldgeber zu gewinnen, heißt "Anreize für Sponsoring schaffen". Ich würde unseren Rallyemachern schon beibringen, wie das geht. Es ist an sich schon sehr traurig, daß die ein Kindermadel brauchen, das ihnen sagt, wie man überzeugend ein gutes Image vermittelt, und wie man Interesse am Sport bei der breiten Masse erzeugt. Weil daran hängt extrem viel. Und das hat sehr viel mit der inneren Einstellung zu tun, wie weit man da große Schnitte macht - oder nicht. Ein Unternehmer muß auch um Kunden werben, und er selber und seine Mitarbeiter müssen einen positiven Spirit vermitteln, bei Allem, was sie tun. Nicht nur bei der Produktgestaltung, auch im menschlichen Bereich. Das vermisse ich in unserer Rallyeszene, und je weiter es nach Oben geht, umso schlimmer ist es. Ich kann Dir genug Beispiele nennen, an denen erkennbar wird, daß gerade Menschen, die den Sport kraft ihres geistigen Einsatzes entscheidend nach vorne bringen könnten, übel vor dem Kopf gestoßen werden. Wahrscheinlich kennst Du selber welche. Genau so soll es nicht laufen.

Bornierte Typen legen keinen Wert auf Selbstreflexion. Die kapieren erst, wenn sie fühlen. Nicht bereits, wenn sie hören. Und schon gar nicht kommen sie von allein drauf. Und falls Jemand der Auffassung ist, daß ich Selbstreflexion haben sollte: Ich denke, daß ich mein Bestes oder zumindest einiges Gutes gebe, um sinnvolle Lösungen für Verbesserungen im österreichischen Rallyesport zu entwerfen. Bei der Umsetzung in die Realität bin ich auf den guten Willen Anderer angewiesen. Da weiß ich, wo meine Grenzen sind. Ich denke auch nicht, daß ich etwas Unmögliches verlange. Ich sage lediglich: So stelle ich mir das vor, was sagt Ihr dazu?

Eigentlich sehe ich keinen Grund, warum ich mir deswegen etwas vorwerfen müßte. Wenn Jemand bessere Vorschläge hat als ich, dann kann man darüber reden. Das ist kein Thema. Und wenn Jemand sinnvolle Gedanken hat, was ich anders machen könnte oder wie ich mich anders verhalten sollte, dann werde ich mich auch damit auseinandersetzen. Es muß nur in der Sache einen Sinn ergeben, und es sollte der Wille für konstruktive Lösungen vorhanden sein. Davon sind die Meisten, die auf mich Einfluß nehmen möchten, leider weit entfernt. Und darauf reflektiere ich genauso wie auf mich selber.

Ihr werd's mi nehma miaßn, wia i bin, i sogs Eich liaba glei... Very Happy

schlauzi hat Folgendes geschrieben:
Keine Reue HaBa, du trägst dunsere Hoffnung den motorsportlichen Saulus zum Paulus zu machen. Cool


Da hat er viel zu tun. Denn von diesen Saulus-Typen gibt es alleine in der österreichischen Rallyeszene ein ganzes Heer.
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Henry David Thoreau
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RSR-K



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BeitragVerfasst am: 24. August 2019, 9:57h    Titel: Antworten mit Zitat

Als stinknormaler Arbeitersohn und Bauernenkel Waldviertler Abstimmung ist es mir nicht vergönnt, größere Geldsummen an die österreichische Rallye-Veranstalterschaft zu verteilen. Sonst würde mir schon Einiges einfallen, wie ich als Kutscher die Pferde dazu bringen könnte, daß sie ordentlich ziehen und nicht dämlich herumtänzeln. Ich würde Bedingungen stellen, da würden etliche Personen die Ohren anlegen. Alles im Sinne der Fairneß und der Vernunft, nichts, was in irgendeiner Weise unanständig wäre. Aber gerade deswegen wäre das wohl ein Brocken, der von etlichen Betroffenen nur schwer zu schlucken wäre.


Nur eine FRAGE

Na auf was wartest , wieso hast dich noch nicht an`s Werk gemacht ?
Wäre interessant zu sehen wie etliche Personen die Ohren anlegen.
Mach das Kindermadl zeig denen wie Deine Pferde ziehen Very Happy
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Andi Lugauer



Anmeldedatum: 09.09.2010
Beiträge: 1500

BeitragVerfasst am: 25. August 2019, 20:30h    Titel: Antworten mit Zitat

RSR-K hat Folgendes geschrieben:
Nur eine FRAGE

Na auf was wartest , wieso hast dich noch nicht an`s Werk gemacht ?
Wäre interessant zu sehen wie etliche Personen die Ohren anlegen.
Mach das Kindermadl zeig denen wie Deine Pferde ziehen Very Happy


Eigentlich habe ich Deine Frage schon beantwortet. Mir ist es aufgrund meiner Herkunft und der daraus resultierenden persönlichen Vermögenslage nicht vergönnt, größere Geldsummen an die österreichische Rallye-Veranstalterschaft zu verteilen. Ich würde sonst liebend gern anschaffen. Hart in der Sache, aber fair und gerecht.

Aber wenn Du mir die Lottozahlen von einer der nächsten Ziehungen bei 6 aus 45 verraten kannst, womöglich mit Jackpot, oder Du mir ein paar Euromillionen zur freien Verwendung überlassen kannst, dann können wir Nägel mit Köpfen machen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Es sagt ja keiner, daß es nicht auch noch andere Wege gibt. Und ich bin keiner, der schnell aufgibt.

Im Übrigen: Ich habe mich schon vor langer Zeit ans Werk gemacht. Ohne mich wäre das Mercedes-Privatteam von Harald Demuth auf einem Schrotthaufen sitzen geblieben, und das Comeback von Gerhard Bufler wäre äußerst fraglich gewesen. Nur, damit wir das nicht vergessen. Ich bin nicht stolz darauf. Um so etwas zu schaffen, braucht man viel Glück. Aber eben auch einen starken Willen. Von allein tut sich da gar nichts.

Noch ein Hinweis, der mir persönlich ganz wichtig ist: Ich will mit meinen bisweilen etwas kritischen Aussagen weder explizit einzelne Personen, noch die österreichische Rallyeszene pauschal verunglimpfen. Aber ich sehe halt, daß im österreichischen Rallyesport Einiges nicht so gut läuft wie in anderen Ländern, die wirtschaftlich und hinsichtlich anderer wesentlicher Faktoren nicht besser gestellt sind als wir. Zudem wurde und werde ich aufgrund diverser Erlebnisse im realen Leben wie auch in dem einen oder anderen Internet-Forum immer wieder mit der Nase darauf gestoßen, daß es offensichtlich einige Ungereimtheiten gibt, die einem fairen Sport im Wege stehen. Vom persönlichen Ärger, den das verursacht, einmal ganz abgesehen.

Deswegen mein Appell an Alle, die ein gewisses Maß an Charakter bzw. Sinn für Fairneß haben: Wenn Euch ein guter Sport, bei dem die Fleißigen, Rechtschaffenen, für die gute Sache Engagierten profitieren, und eine solide Moral bei den wesentlichen Dingen, auf die man bauen kann, wichtig sind, dann solltet Ihr mich unterstützen. Jede Kleinigkeit zählt. Auch schon ein ganz banaler Forumseintrag mit ein paar ernst gemeinten Botschaften, bei dem man erkennen kann, daß der Verfasser mitgedacht hat. Bedenkt vor Allem: Ihr helft damit nicht mir, sondern vor Allem Euch.

Das wäre im Wesentlichen mein Anliegen.
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Henry David Thoreau
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RSR-K



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Beiträge: 314

BeitragVerfasst am: 26. August 2019, 11:23h    Titel: Antworten mit Zitat

Eigentlich habe ich Deine Frage schon beantwortet. Mir ist es aufgrund meiner Herkunft und der daraus resultierenden persönlichen Vermögenslage nicht vergönnt, größere Geldsummen an die österreichische Rallye-Veranstalterschaft zu verteilen. Ich würde sonst liebend gern anschaffen. Hart in der Sache, aber fair und gerecht.


Hast Du nicht ganz

Das Geld haben eh die Veranstalter oder auch nicht.
Du schließt Dich mit deinen Ideen den Veranstaltern und deren Geld an und zeigst wie es deiner Meinung nach geht.
Und schon funktioniert es


Im Übrigen: Ich habe mich schon vor langer Zeit ans Werk gemacht. Ohne mich wäre das Mercedes-Privatteam von Harald Demuth auf einem Schrotthaufen sitzen geblieben, und das Comeback von Gerhard Bufler wäre äußerst fraglich gewesen. Nur, damit wir das nicht vergessen. Ich bin nicht stolz darauf. Um so etwas zu schaffen, braucht man viel Glück. Aber eben auch einen starken Willen. Von allein tut sich da gar nichts.



Wenn Dein Werk bei Demuth und Bufler so erfolgreich war sollte es doch da auch funktionieren, oder ?

Aber auch Du sagst das bei Dir ohne Geld nix geht, wie soll es dann bei den Anderen gehen ?

Ned wieder ewig lange Vorträge,
MACHEN, BEWEISEN und ZEIGEN was Du drauf hast auf dem Gebiet. Dann werden Dich auch Deine Gegner respektieren.

Very Happy Very Happy Very Happy
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Andi Lugauer



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Beiträge: 1500

BeitragVerfasst am: 26. August 2019, 19:22h    Titel: Antworten mit Zitat

RSR-K hat Folgendes geschrieben:
Hast Du nicht ganz

Das Geld haben eh die Veranstalter oder auch nicht.
Du schließt Dich mit deinen Ideen den Veranstaltern und deren Geld an und zeigst wie es deiner Meinung nach geht.
Und schon funktioniert es


Ach so. Denkst Du?

Warum kriegt man dann von den besagten Leuten auf schlichte Emails nur in Ausnahmefällen eine Antwort?

RSR-K hat Folgendes geschrieben:
Wenn Dein Werk bei Demuth und Bufler so erfolgreich war sollte es doch da auch funktionieren, oder ?

Aber auch Du sagst das bei Dir ohne Geld nix geht, wie soll es dann bei den Anderen gehen ?

Ned wieder ewig lange Vorträge,
MACHEN, BEWEISEN und ZEIGEN was Du drauf hast auf dem Gebiet. Dann werden Dich auch Deine Gegner respektieren.

Very Happy Very Happy Very Happy


Ein paar Dinge zum Nachdenken:

Ich muß überhaupt nichts beweisen und zeigen. Ich habe meinen Beitrag für den Sport geleistet. Das muß erst einmal ein Anderer besser hinbekommen.

Ich habe meinen Erfolgsnachweis erbracht. Aber genau deswegen fuchst es meine Gegner an, daß ich bei Vielem recht habe. Das wird auch nicht besser werden, wenn ich meine Erfolgsquote erhöhe (was durchaus mein Ziel ist). Aber das ist mir auch wurscht. Und zwar so was von.

Daß ich (allein) keine Wunder wirken kann, ist mir klar. Die Zauberformel, um bei wichtigen Dingen große Schritte nach vorne zu machen, heißt KOOPERATION. Dann kann man gute Pläne umsetzen. Und mit dem richtigen Programm und einem überzeugenden Konzept lassen sich auch leichter Geldgeber finden. Dabei aber auch nie vergessen auf Menschlichkeit, Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit.

Von meiner Seite stehen diesbezüglich alle Türen offen. Cool

Vortrag beendet, danke für die Aufmerksamkeit! Very Happy
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Henry David Thoreau
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GP Racing



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Beiträge: 706

BeitragVerfasst am: 28. August 2019, 8:04h    Titel: 1. ARC Sommerfest für Aktive & Fans Antworten mit Zitat

Wie in einschlägigen Fachzeitschriften und sozialen Medien bereits mehrfach kund getan, findet an 31.8.2019 am WRT Ring Hollabrunn ein Cometogether der ARC Familie statt, bei welchem auch Vertreter der AMF zweck Besichtigung der Fahrzeuge ob des verpflichtenden Wagenpasses 2020 vor Ort sein werden!
Die Gelegenheit für Fans und Interessierte zum Meinungsaustausch und zwanglosen Plaudern mit Aktiven und Veranstaltern!
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt!
Voranmeldung unter fahrervertreter(at)rallye-challenge.at erbeten!
LG Georg Gschwandner
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schlauzi



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Beiträge: 670

BeitragVerfasst am: 29. August 2019, 9:35h    Titel: Antworten mit Zitat

Georg, ich finde das unheimlich cool, dass du das AL-Geschreibsl einfach ignorierst und mit Deiner Info den Beweis erbringst, dass der Rallyesport keineswegs dahinsiecht. Mit Initiativen wie der Deinen bietest du den Aktiven und auch allen Fans eine breite Möglichkeit zur Pflege des Motorsports samt Drumherum.

Danke!
_________________
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Andi Lugauer



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Beiträge: 1500

BeitragVerfasst am: 29. August 2019, 19:22h    Titel: Antworten mit Zitat

schlauzi hat Folgendes geschrieben:
Georg, ich finde das unheimlich cool, dass du das AL-Geschreibsl einfach ignorierst und mit Deiner Info den Beweis erbringst, dass der Rallyesport keineswegs dahinsiecht. Mit Initiativen wie der Deinen bietest du den Aktiven und auch allen Fans eine breite Möglichkeit zur Pflege des Motorsports samt Drumherum.

Danke!


Auch mir gefällt der Hinweis auf das ARC-Sommerfest sehr gut. Es wäre wahrscheinlich lediglich besser gewesen, die Info in einem eigenen Thread zu bringen (und vielleicht ein paar Tage früher...Very Happy ).

Mir macht es nichts aus, wenn sich hier etwas Themenfremdes findet. Aber der Seitenhieb mit dem AL-Geschreibsl ist echt nicht nötig. Mag sein, daß der Rallyesport in Österreich auch viele gute Ansätze zeigt, sodaß er (noch) nicht völlig dahinsiecht. Aber das wird leider dadurch abgewertet, daß sich die Rallyeszene hierzulande (vielleicht weniger der Bereich der ARC) selber im Weg steht und selber schwächt. Alleine die Tatsache, daß es ÖRM-Veranstaltungen gibt, wo sich die Berichterstattung im staatlichen Fernsehen auf wenige Minuten beschränkt, zeigt auf, daß es unter der Fassade fürchterlich grammelt und kracht. Dabei ist es ja nicht so, daß nicht ein großes Interesse am Sport vorhanden ist. Ich brauche mir nur den Andrang an Besuchern bei der Jänner-Rallye vor Augen führen. Wenn da die Aktiven, Fans und Veranstalter zusammenhalten und ein paar Initiativen setzen, ist es sicher schon recht bald geschafft, daß kein ÖRM-Organisator mehr für einen einstündigen Bericht auf ORF Sport plus bezahlen muß. Vielleicht läuft es sogar dann umgekehrt...(geht woanders ja auch).

Aber es fehlt irgendwie der richtige Spirit, der richtige Drive. In allen Bereichen. Man sieht es ja auch hier im Meeting Point, der ja doch auch so etwas wie eine Visitenkarte der österreichischen Rallyeszene, ein Spiegelbild der Vorgänge und Abläufe dort ist. Anstatt daß gutgemeinte Gedanken (die in Wahrheit ja auch gute Gedanken sind) unterstützt werden, und daß gegenseitig verschiedene interessante Vorschläge gebracht werden, herrscht permanent Teilnahmslosigkeit. Und wenn einmal Einer (so wie ich) das Wesentliche auf den Punkt bringt, dann wird er (nicht immer, aber oft genug) als lächerlicher Besserwisser an die Wand gestellt. Alleine diese weit verbreitete Einstellung in der hiesigen Sport-Szene ist es, die Vieles zerstört. Bestimmt werden damit auch Sponsoren und Medien mit großer Reichweite verprellt. Ist das nötig?

Denkt an die Konsequenzen, die das für alle Sport-Treibenden und Veranstalter hat. Die nicht nur bis hin zum Privatkonkurs Einzelner reichen können, sondern auch Menschenleben kosten können, weil wieder Einer, den der Hafer gestochen hat, aber sich keinen Motorsport-Einsatz leisten kann, Jemanden im Geschwindigkeitsrausch im öffentlichen Verkehr über den Haufen gefahren hat. Ich formuliere das bewußt so brutal und schonungslos. Heißt nicht, daß jeder Straßenheizer ein geborener Rallye-Weltmeister sein muß. Aber wenn Einer sieht, daß Andere ihm im Wettbewerb um die Ohren fahren, und sich das womöglich nach ein paar Starts nicht ändert, ist der Geschwindigkeitsrausch auch oft sehr schnell kuriert. Wenn er sich im Sport behauptet und diesen bereichert - und seinen Drang nach Speed legal auslebt: Umso besser.

Es hat Alles einen Sinn, was ich schreibe. Glaubt mir das.
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Henry David Thoreau
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