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Aufwertung österr. Rallyesport: Was spricht dagegen?
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Andi Lugauer



Anmeldedatum: 09.09.2010
Beiträge: 1466

BeitragVerfasst am: 22. Januar 2015, 18:06h    Titel: Aufwertung österr. Rallyesport: Was spricht dagegen? Antworten mit Zitat

GP Racing hat Folgendes geschrieben:
Falsch kann man nicht, denn wenn man ohne ein Schimpfwort zu verwenden noch denuzierend zu sein, den Sachverhalt der Thematisierungen von Herrn Lugauer hinterfragt und gleichzeitig um Besonnenheit bittet, löscht es die Moderation!
MfG Georg Gschwandner


Lieber Georg,

ich versuche es ein letztes Mal noch, mit Dir im Guten zu kommunizieren. Und ganz gewiß ohne ein Schimpfwort zu verwenden oder denunzierend zu sein. Wenn Du es wirklich ernst meinst mit dem konstruktiven Miteinander, ist es in Deinem eigenen Interesse, daß Du diese Möglichkeit, die ich Dir hiermit offeriere, aufgreifst.

Da Du offenbar sehr davon überzeugt davon sein mußt, daß meine Vorschläge, wie wir den österreichischen Rallyesport aufwerten könnten, im Falle einer Umsetzung das größte Desaster sein müßten, möchte ich Dir hiermit eine ganz einfache Frage stellen – und BITTE weiche nicht aus (wie gesagt: es ist in Deinem eigenen Interesse):

Wem wäre damit geschadet worden, wenn schon vor Jahren N-GT’s in Österreich zugelassen worden wären? Welche Nachteile wären dadurch zu befürchten gewesen?

SO – und jetzt kannst Du Dich nimmer darauf ausreden, daß es Dir nicht gestattet wäre, meine Thematisierungen zu hinterfragen. Entweder Du präsentierst jetzt ein überzeugendes Argument, oder Du mußt zugeben, daß Du mit Deiner Anti-N-GT-Propaganda (ich nenn’s einmal so) gründlich daneben liegst. Jetzt ist er endgültig da, der Moment der Wahrheit…

Selbstverständlich kann auch jeder Andere, der will, darauf seine Antworten geben!
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GP Racing



Anmeldedatum: 13.09.2010
Beiträge: 702

BeitragVerfasst am: 22. Januar 2015, 20:36h    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Andreas, liebe Mitleser!

Ich danke Dir Andreas, hier noch einmal meine Position bezüglich Aufwertungsversuche der österreichischen Rallyeszene, sowie meine Position gegenüber "Deiner NGT's" erörtern zu dürfen!

Auch ich mache mir seit meinem aktiven Einstieg in den Rallyesport 2006 Gedanken, wie man diesen aufwerten bzw. möglichst vielen Hobbyfahrern ermöglichen kann!

Klar ist jeder Teilnehmer ist einer mehr, klar ist aber auch von sogenannten wirtschaftlichen "Fasteintagsfliegen" haben wir hier auch schon genug geschrieben und gehört, diese können nicht die Lösung sein!

Ebenso wenig Einmalstarter mit spektakulären Namen ala Walter Röhrl!
Freilich zog jener anno 1985, einige Zuschauer mehr ins Waldviertel!

Aber diesen Umstand in einen Topf als quasi Beispiel mit Deinen NGT's zu werfen (welche in dieser Form gar nicht mehr so heißen-siehe auch Erörterung von Sepp Pointinger bzw. Helmut Schöpf) ist schlicht und ergreifend falsch!

Weil warum:
Der Quattro und andere scharfe Geräte 1985 waren international homologierte Autos, die "NGT'S" sind aber nur mit einer nationalen Homologation ausgestattet.....somit nicht einfach so zugelassen in Österreich!

Du hast Dir wohl selbst so etwas wie ein bisschen einen Verfolgungswahn zugezogen und liest viele Einwände von Usern hier, welche sehr wohl einen wesentlich praktischeren Bezug zum Rallyesport haben als Du, als persönliche Ablehnung Deiner Person und Deiner "NGT's"!

Wahr ist viel mehr, dass hier mittlerweile schier unzählige konstruktive User tatsächlich nach Möglichkeiten suchen, den österreichischen Rallyesport sowohl seine sportliche, nicht zuletzt aber auch seine leistbare Attraktivität wiederzugeben.

Dazu muss man aber das Rad nicht neu erfinden, damit meine ich und ich denke hier stimmen mir doch viele zu, dass es genug Potential sprich Fahrzeuge in Österreich gäbe, welche die Starterfelder bei passenden Rahmenbedingungen füllen könnten!

Also ist NIEMAND GEGEN DEINE "NGT" SONDERN ALLE DER MEINUNG SIE HELFEN LANGFRISTIG NICHT, der österreichischen Rallyeszene zu dem Format zurückzukehren welche sie sich verdient hätte!

Wenn ich nun noch einmal auf mich persönlich zu sprechen kommen darf, so denke ich doch das wir mit den Volvos zur Blüte der selbigen in Österreich einiges bewirkt haben.

Leider sind uns die auf diese Fahrzeuge zugeschnittenen Rallyes mit der Zeit abhanden gekommen.

Darauf hin waren wir nicht untätig und haben nach dem Auslaufen der von Ford veranstalteten Fiesta Trophy, noch zwei Jahre lang einen privaten GP Racing Fiesta ST Cup organisiert!

Mit auf der administrativen Seite starker Unterstützung von Herrn Hinteregger-auch dies sollte erwähnt werden!

Dadurch hatten zwischen sieben und neun Fahrer die Möglichkeit zwei weitere Jahre günstigen und sportlich wertvollen Rallyesport zu betreiben!

Das schreibe ich jetzt nicht zwecks Selbstbeweihräucherung, sondern wegen dem von mir vorhin erwähnten Potential, man muss sich eben nur Gedanken machen, was dem Rallyesport in Österreich helfen kann und jetzt Andreas Achtung ganz wichtig, LEISTBAR, REALISIERBAR und ERLAUBT ist!

Sei jetzt bitte tapfer und ehrlich zu Dir selbst, Deine "NGT's" sind es nicht und helfen somit in keinster Weise einer Renaissance der österreichischen Rallyeszene!

Das ist es, was man Dir hier seit ewigen Zeiten versucht mitzuteilen!

Mit motorsportlichen Grüßen,

Georg Gschwandner

P.S. Liebe Moderation, verpasst diesem Thread bitte in der Übersicht einen passenden Titel-danke!
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Andi Lugauer



Anmeldedatum: 09.09.2010
Beiträge: 1466

BeitragVerfasst am: 23. Januar 2015, 17:37h    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Georg,

danke für Deine umfangreichen Schilderungen, nur leider gehen sie in keinster Weise auf die von mir gestellten Fragen ein. Weil was habe ich gefragt? Ich habe gefragt: Wem wäre damit geschadet worden, wenn schon vor Jahren N-GT's in Österreich zugelassen worden wären? UND: Welche Nachteile wären dadurch zu befürchten gewesen?

Über die Beantwortung dieser Fragen hätte eine wirksame Argumentation kontra N-GT's (ja, ich bleibe bei dieser Bezeichnung!) führen können, die mich auch überzeugt hätte. Aber in diesem Punkt hast Du nichts zu bieten. Somit sehe ich keine Veranlassung, meine Haltung in dieser Thematik zu ändern.

Du kannst hundertmal, von mir aus TAUSENDMAL Deine ewig gleichen fadenscheinigen Begründungen wiederholen, wie etwa "ist keine offizielle FIA-Kategorie" oder "ist nicht finanzierbar", weil dem halte ich jedesmal entgegen, daß man in anderen Ländern da sehr wohl Flexibilität gezeigt hat, und daß es dort auch Leute gibt und gab, die solche Wagen finanzieren können. Somit stehe ICH argumentativ auf dem längeren Hebel, ob es Dir paßt oder nicht.

Freilich kann man darüber spekulieren, ob N-GT's in Österreich tatsächlich den großen Schwung nach vorne eingeleitet hätten. Ich sage: JA, weil Porsche ist halt einmal ein Name, der bei der breiten Bevölkerung einschlägt. Und dazu der ganze Sound und die Drifts und der ganze Auftritt im Wettbewerb...außerdem haben schon (einzelne!) Fahrzeuge mit weit weniger Glorie und Magie den Rallyesport in Österreich nach vorne geholfen. Man denke nur an den Renault Mégane Maxi von Raphael Sperrer und was der in den Folgejahren für eine Entwicklung eingeleitet hat! Somit habe ich WIEDER die besseren Argumente!

Und selbst wenn dieser Effekt nicht eingetreten wäre/eintreten würde: Dann hätte man doch wenigstens den Versuch gestartet! Noch einmal: Wem schadet's, wer ist dadurch im Nachteil? Wer sich einen N-(oder was auch immer-)GT leisten kann, der fährt einen, und wer nicht, der halt nicht! Wo ist das Problem???

Und noch etwas: Was berechtigt Dich dazu, zu behaupten, ALLE wären der Meinung, sie (die N-GT's) würden langfristig nicht helfen, der österreichischen Rallyeszene zu dem Format zurückzuhelfen, welche sie sich verdient hätte? Das ist wohl schon ziemlich weit hergeholt. Ich unterhalte mich immer wieder mit Besuchern über das Thema und darüber, was sie gerne sehen würden. Und glaube mir: Da sehen die Tatsachen schon wieder ganz anders aus!

Ich beziehe die Ablehnung von Euch paar Einzelpersonen gegen N-GT's (die im Übrigen gar nicht "meine" sind; das ist ein Anliegen VIELER!) auch gar nicht auf mich, sondern auf den österreichischen Rallyesport, der mir wichtig ist. Weil DER leidet darunter, daß eine solche Chance mutwillig in den Wind geschlagen wurde (und noch ein paar Andere).

Außerdem: Ich bin Dir auch nie in den Rücken gefallen, wenn Du Dich für die Breite im österreichischen Rallyesport eingesetzt hast. Ich respektiere das voll, aber respektiere Du bitte auch, daß es auch eine attraktive Spitze braucht, um speziell Großsponsoren anzuziehen. Weil die Spitze liegt nun einmal HAUPTSÄCHLICH (ich sage nicht: ausschließlich) im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.

Zu guter Letzt kann ich nur mit Deinen eigenen Worten antworten: Sei jetzt bitte tapfer und ehrlich zu Dir selbst, es spricht Einiges bis Vieles dafür, daß man N-GT's schon vor Jahren eingeführt hätte - aber es spricht NICHTS dagegen. Das ist Du mit der Art Deiner Argumentation indirekt selber begründet.

P.S.: Ich würde dieses und ähnliche Themen nicht so oft aufgreifen, wenn nicht so oft unmotiviert dagegen gewettert werden würde.
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schlauzi



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Beiträge: 652

BeitragVerfasst am: 23. Januar 2015, 19:00h    Titel: Antworten mit Zitat

herr lugauer, schauen sie einmal auf die zeitrückstände der GT3 gegenüber den "richtigen" rallye-autos (auch R3) bei der rallye monte carlo.

glaube gerne, dass in belgien (300 rechts abzweig, 500, links abzweig,....) und zeitweilig in deutschland GTs ganz gut performen, wenn es allerdings um "richtige" rallyestrecken geht (wie auch hierzulande) scheint die monte carlo eine ganz gute referenz zu sein.....

also bitte vergessen sie ihre theorien, sie sind allesamt nur geldverschwendung.
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Andi Lugauer



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BeitragVerfasst am: 23. Januar 2015, 19:09h    Titel: Antworten mit Zitat

@ schlauzi:

Papperlapapp!

Anscheinend haben Sie vergessen, daß die RGT-Wagen, wie sie bei der Rallye Monte Carlo eingesetzt werden, von der FIA einen extrem kleinen Restriktor verpaßt bekommen haben, und daß das ihre Leistung enorm begrenzt.

Bei den Wagen, von denen ich rede (N-GT, oder von mir aus Ex-N-GT), gibt es diesen Restriktor nicht. Somit kann man nicht von dem Einen auf das Andere schließen.
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schlauzi



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BeitragVerfasst am: 23. Januar 2015, 20:44h    Titel: Antworten mit Zitat

Sie wissen aber schon, warum es Restriktoren gibt.

Auch bei den WRC´s.
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Andi Lugauer



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BeitragVerfasst am: 23. Januar 2015, 23:30h    Titel: Antworten mit Zitat

schlauzi hat Folgendes geschrieben:
Sie wissen aber schon, warum es Restriktoren gibt.

Auch bei den WRC´s.


Gewiß.

Im Fall der RGT's hat man damit aber weit über das Ziel hinausgeschossen.

Ich verstehe nicht, wie man einerseits beklagen kann, daß ein RGT 20 Minuten Rückstand auf das schnellste Word Rally Car hat und sogar von R3-Wagen überholt wird, andererseits aber die übermäßige Leistungsbeschränkung bei diesem Wagen verteidigen kann.

Mit dem Leistungsvermögen, die die Porsches ursprünglich als N-GT's gehabt haben, waren sie zumindest bei einigen Rallyes tadellos konkurrenzfähig mit RC2-Rallyewagen (damit meine ich R5 und Super 2000, nur zur Erläuterung). Damit ist die Vierrad-Konkurrenz immer wieder durch die GT-Wagen aufgemischt worden. Da hat man als Fahrer und Käufer eines GT-Wagens wenigstens einen halbwegs ordentlichen Gegenwert für die hineingesteckte Summe bekommen. Das kann man jetzt, bei den GT's nach RGT-(= FIA-)Reglement vergessen...

Das ist nichts als eine reine Willkür der FIA, weswegen die Länder zu bewundern sind, die bei ihren nationalen Reglements nicht überall auf Punkt und Beistrich den FIA-Regelungen folgen!
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schlauzi



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Beiträge: 652

BeitragVerfasst am: 24. Januar 2015, 3:49h    Titel: Antworten mit Zitat

Im Vergleich mit R3 wird die Leistung nicht wirklich das Problem sein.
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GP Racing



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Beiträge: 702

BeitragVerfasst am: 24. Januar 2015, 8:21h    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Restriktor machte einen Motor quasi "Beatmungsresistent", klingt ähnlich dem Wort Beratungsresistent.... Laughing
MfG Georg Gschwandner
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Andi Lugauer



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Beiträge: 1466

BeitragVerfasst am: 25. Januar 2015, 14:17h    Titel: Antworten mit Zitat

GP Racing hat Folgendes geschrieben:
klingt ähnlich dem Wort Beratungsresistent.... Laughing


Es frißt Dir halt nicht Jeder aus der Hand. An das wirst Du Dich gewöhnen müssen.

Hier bin ich auch noch eine Antwort schuldig:

FAK hat Folgendes geschrieben:
Vermutlich die falsche Themenrubrik, aber...:
@A.Lugauer:
Ich finde Deine Ideen grundsätzlich ja durchaus positiv, meine allerdings, daß das ewige Thema-> N-GT`s usw. in keinster Weise die sogenannte „Krise“ im österr. Rallyesport beendet! Klar wäre es schön solche Autos bei heimischen Rallye`s zu sehen…ebenso alte WRC`s.. aber daß ist ja OSK Sache und die wird ihre Haltung vermutlich nicht ändern. Aber zu glauben, daß N-GT`s mehr Starter bringt o.Ä. ist meiner Meinung nach Humbug! Die einzige Handlungsweise mehr (heimische)Starter in Österreich an den Start zu bringen, ist eine Kostenreduktion des Startgeldes, ein wenig das bestehende Reglement zu überdenken ( wie es Sepp Pointinger treffenst formuliert hat: FIA ist Profisport, nationale Meisterschaften Breiten- oder Hobbysport und da sollte das Reglement schon anders gehandhabt werden) und eventuell auch nicht homologierte Vehikel in einer dementsprechenden Klasse (M1, oder wie auch immer…) zuzulassen! Dann könnt` es schon sein, daß einige Team`s mehr dazukommen.


Falsche Themenrubrik? Hier definitiv nicht!

Tatsache ist: Es gibt sehr wohl Länder, die sehr gut damit fahren, daß sie N-GT's zugelassen haben, oder auch andere Fahrzeuge, die aus der FIA-Norm schlagen. Du selber hast das Beispiel Frankreich genannt, wo man - noch dazu als FIA-Land! - die außergewöhnlichsten Autos starten läßt. Und was ist das Ergebnis? Dort hat der Rallyesport eine überdurchschnittlich große öffentliche und wirtschaftliche Bedeutung, dort ist Geld für Nachwuchsförderung et cetera da ohne Ende...nicht zufällig stellt Frankreich schon seit zehn Jahren den Rallye-Weltmeister. Und was sagt uns das??

"Das ist ja OSK-Sache..." - klingt so, als müßten wir mit Allem, was die OSK bestimmt, einverstanden sein, und als wären wir ihr total ausgeliefert. Sollte ein Dachverband, der für die nationale Verwaltung des Rallyesports zuständig ist, nicht darauf bedacht sein, daß die Geschicke zum Wohle des Sports und der Sportler gelenkt werden? Die Entwicklung zeigt, daß das hier nicht der Fall ist, ernstzunehmende Warnsignale für die Krise gibt es mehr als genug. Der Glassturz, der die Unantastbarkeit (man will ja nicht sagen: "Narrenfreiheit") der OSK begründet, wird ihr nur so lange Schutz bieten, bis einer mit dem Schlegel kommt und draufhaut. Davor hat man Angst, und deswegen fallen die Reaktionen von gewissen Kreisen auf meine Versuche, für eine Kursänderung zu plädieren, ja auch so heftig aus.

Ich verstehe natürlich, daß die MENGE an Teilnehmerfahrzeugen eher von anderen Faktoren abhängig ist als von der Zulassung von N-GT-Fahrzeugen und Ähnlichem. Da muß auch sehr viel an anderen Fronten gearbeitet werden, aber daran habe ich Euch ja nie gehindert - ganz im Gegenteil. Trotzdem: Schaden kann es auf keinen Fall, wenn die Top-Kategorie eine Aufwertung erfährt. Eher nur nützen. Und es geht auch nicht nur darum, die Quantität an Teilnehmern zu erhöhen (was zweifellos auch sehr wichtig ist), sondern auch darum, Anreize dafür zu schaffen, daß sich Unternehmen als Veranstalter-Sponsoren betätigen. Weil die brauchen wir auch dringend nötig. Und da kann eine attraktive Top-Kategorie, die die breite Masse anzieht, sehr wohl gute Dienste leisten!

Vielleicht geht dann auch etwas in Sachen vergünstigtes NENNGeld (das meintest Du wohl).
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GP Racing



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BeitragVerfasst am: 25. Januar 2015, 15:50h    Titel: Antworten mit Zitat

....und wieder falsch Andreas!
Bei uns fressen die Leute nicht aus der Hand, a. sind sie keine Tiere, weil jene fressen nämlich, sondern Menschen und b. essen die Leute bei uns aus Teller, Teller gefüllt mit Angeboten und Alternativen günstigen Motorsport, sei es Rallye, Stock Car oder Schnuppertage betreiben zu können!
Als Aperitif kredenzen wir freundschaftliche Zusammenkünfte um die Möglichkeiten eines jeden einzelnen sich seinen oder ihren Traum vom Motorsport erfüllen zu können auszuloten!

Ich möchte Dich also abermals bitten Dich nicht im Ton zu vergreifen!
MfG Georg Gschwandner
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FAK



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BeitragVerfasst am: 25. Januar 2015, 18:24h    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
"Das ist ja OSK-Sache..." - klingt so, als müßten wir mit Allem, was die OSK bestimmt, einverstanden sein, und als wären wir ihr total ausgeliefert. Sollte ein Dachverband, der für die nationale Verwaltung des Rallyesports zuständig ist, nicht darauf bedacht sein, daß die Geschicke zum Wohle des Sports und der Sportler gelenkt werden? Die Entwicklung zeigt, daß das hier nicht der Fall ist, ernstzunehmende Warnsignale für die Krise gibt es mehr als genug. Der Glassturz, der die Unantastbarkeit (man will ja nicht sagen: "Narrenfreiheit") der OSK begründet, wird ihr nur so lange Schutz bieten, bis einer mit dem Schlegel kommt und draufhaut. Davor hat man Angst, und deswegen fallen die Reaktionen von gewissen Kreisen auf meine Versuche, für eine Kursänderung zu plädieren, ja auch so heftig aus.

...und genau da liegt das Problem! Es haben bekanntlich schon sehr etablierte und gute österr. Rallye-Teams OHNE (!!) Erfolg mit der "Obrigkeit" zu tun gehabt...also was sollen dann "Wir" (Du gar kein Rallyefahrer, ich nur im Ausland, sowie einige Andere...) gegen dagegen unternehmen? Das würde mich schon brennend interessieren! Ich habe sehr wohl meine Meinung zur österr. "Rallyepolitik" ...oder warum fahre ich nur im Ausland? Weil ich z.B.dort darf und keine Probleme bei Abnahmen habe (Übrigens sind meine Sitze,Gurte und Bekleidung NICHT abgelaufen)! Und solange sich nix wesentliches in unserem Land ändert, habe ich auch keinerlei Pläne mir vielleicht einmal ein "passendes" Auto für diese Sportart zuzulegen (Ausser der Pointinger Sepp wird Kollegiums-Vorsitzender...dann eventuell schon)! So schauts aus!

mfG
Karl
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Helmut



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BeitragVerfasst am: 25. Januar 2015, 18:44h    Titel: Antworten mit Zitat

NUR MAL SO ALS EINWURF
bezüglich Stellenwert, Randsportart, Interesse der Sponsoren u.s.w. Ohne Rücksicht auf die viel zitierte falsche oder richtige "Rallyepolitik".

Österreich:
Einwohner ca. 8,5 Mio. Linzenznehmer nach meiner Info ca. 2000.

Schweden:
Einwohner ca. 9,5 Mio. Linzenznehmer mehr als 220.000.

Bei Hundertmal mehr Teilnehmern ist das allgemeine Interesse eben auch salopp gerechnet hundertmal höher.
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Stoffe



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BeitragVerfasst am: 25. Januar 2015, 19:59h    Titel: Antworten mit Zitat

...in Schweden darf aber auch alles starten, was vier Räder hat.
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Helmut



Anmeldedatum: 14.11.2010
Beiträge: 268

BeitragVerfasst am: 26. Januar 2015, 10:50h    Titel: Antworten mit Zitat

und wenn alles starten darf dann sind es in Österreich sicherlich auch gleich über 200.000. Klar doch...
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