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einUser
Anmeldedatum: 04.02.2021 Beiträge: 126
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Verfasst am: 9. September 2026, 11:02h Titel: Situation der Österreichischen Rallye Szene |
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Leider musste ich erneut feststellen, dass auch der aktuelle ORF Bericht zur OBM 1000 Hügel Rallye gestern abend in keinster Weise dem derzeitigen Level der ORM entspricht. Schade dass es die Produzenten bis heute nicht schaffen, einen ansprechenden Bericht zu gestalten, der auch nicht affinen Motorsport- bzw Rallyefans einen Zusammenhang erkennen lässt. Scheinbar wahllos aneinandergereihte Szenen, keine Erklärungen, keine Hintergrund Stories, einfach nichts. Kurzweilig sieht völlig anders aus. Und wenn man ins Detail gehen will fehlt auch dieses Mal ohne Ausnahme die Erwähnung des Hauptsponsors dieser Veranstaltung. Warum greift hier der Promotor nicht ein? Klar, weil er selber keine Ahnung von der Materie hat. Und bevor jetzt wieder einige aufschreien und meinen, die ORF Berichte wären eh super und die Kritiker würden dies um keinen Deut besser machen, dem muss ich widersprechen. Ich persönlich hätte gar nicht so wenige Ideen dies zu verbessern. Allerdings ist mein Interesse eher gering, zumindest dort mitzuarbeiten da ich befürchte dass sie (die Produzenten) resistent sind Verbesserungen anzunehmen.
Nein, diese Berichte sind leider keine vorzeigbaren Visitenkarten der Rallye ÖM wie sie es sein müssten und könnten. Kein Sponsor lässt sich damit aus der Reserve locken, sehr zum Leidwesen der engagierten Teams und Veranstalter denen ich abraten würde damit zu werben. Bin schon auf die Mediaauswertung des Promotors gespannt, mit wie vielen Millionen an Werbewert der Rallye ÖM man jongliert.
Wenn ich richtig verstehe, erhalten die ersten Drei jeder Klasse einen Pokal. Damit ist nicht nur der Gesamt-4. Bernhard Stitz in der Rally2 durch den Rost gefallen, sondern auch komplett in der ORF Berichterstattung. Der gute Mann hat ein tolles Rally2 Auto an den Start gebracht und wird derart ignoriert. Und es war nicht das erste mal dass ein Topplatzierter Fahrer einfach nie gezeigt wurde. In 30 Minuten nicht! Ich hoffe Herr Stitz hat Dank der 47 verschiedenen Klassen und Wertungen dann doch einen Pokal für P2 in der Challenge und Trophy bekommen. Tu Felix Austria kann man da nur sagen, eine Kritik an die völlig unübersichtlich gewordenen Klasseneinteilungen.
Nun, wie blickt man in die Zukunft der Staatsmeisterschaft. Eine Jänner Rallye gibt es 2027 nicht, und mit 5 Läufen macht es wohl keinen Sinn. Mein Favorit wäre die Mühlstein Rallye als Ersatz gewesen. Wegen dem Veranstalter nämlich, eine gute Überbrückung jedenfalls für Georg Höfer und Co bis zur Jänner 2028. Aber sicherlich nicht am angestammten Termin. Ein Roman Mühlberger wird sich hüten in die ÖM aufzusteigen, das wäre nämlich der Anfang vom Ende dieser tollen Veranstaltung, da auch mit vielen zusätzlichen Verpflichtungen versehen. Auch wenn ich es persönlich begrüßen würde. Waidhofen an der Thaya, Ende Oktober / Anfang November, da war doch was. Erneut ein ÖM Finale Ende August wäre jedenfalls ein Armutszeugnis. Abgesehen davon dass man das Konzept der Rallyes durchaus auch mal überdenken könnte und über den Tellerrand hinaussehen sollte. Denn sich in schmalen (Rallye) Zentren abzukapseln ist genau das Gegenteil davon was der Rallyesport bräuchte. Wer erinnert sich nicht an die Zieleinläufe der damaligen Pyhrn Eisenwurzen Rallye, der Lavanttal Rallye vor dem Rathaus (!), selbst Aspang Hauptplatz war ein Highlight der früheren OMV Rallye, etc. So wie es jetzt abgehalten wird ist es zwar günstiger, aber man schließt gleichzeitig die wichtige Bevölkerung komplett aus. Ich glaube nicht dass sich viele Krumbacher in die Servicezone bemühten, wenn dort auch noch 20 Euro zu berappen waren.
Und ob es eine Grasl Rallye in Horn in die Rallye ÖM schafft ist anzuzweifeln, falls der bemühte Veranstalter Max Maier überhaupt diese Vision haben sollte aufzusteigen. Aber soviel ich weiß, nein. Das Konzept dieser Rallye? Grundsätzlich gut, aber warum, wenn man schon auf Kompaktheit Wert legt, gibt es am Vorabend einen Zeremonienstart? Und einen Rundkurs der noch dazu in zwei (!) Runden plus Ausfahrt abgehalten werden soll, da bin ich mal gespannt. Generell ist meine Meinung, keine Rundkurse in der Challenge, solange es darunter keine andere Einsteigerserie gibt. Apropos Challenge. Die sollte sich meiner Meinung nach von der ÖM wieder komplett abkoppeln. Eine OBM 1000 Hügel Rallye hat das erneut bewiesen. Keiner fährt dort mit, der nicht unbedingt muss wegen der Punkte, und das hat nichts mit der Rallye dort selbst zu tun. Aber wie ich höre arbeitet man eh schon daran und das wäre gut.
In jedem Fall sind die weniger als 50 Nennungen für Horn wohl nicht nur für mich eine arge Enttäuschung. Und hätte man nicht den Alpe Adria Rallye Cup dabei, würde man sicherlich unter 40 rutschen. Wobei, dieser Cup wird seit längerer Zeit von der AMF nicht nur boykottiert, sondern Veranstalter auch unter Druck gesetzt diesen Cup zu boykottieren. Mit Konsequenzen, auch für eingeschriebene Teilnehmer und das über unsere Landesgrenzen hinaus. Näher möchte ich darauf gar nicht eingehen und die betroffenen Veranstalter sind es leid ständig damit konfrontiert zu werden. Ich höre noch die Worte von Herrn Fehlmann im ORM Podcast von Michael "Noir" Trawnicek, der sogar davon spricht wie sehr man doch bemüht sei dass alle an einem Strang ziehen. Wohl nur in ihre Richtung liebe AMF, denn das ist nur EINE Baustelle von vielen (aus welchem Grund benötigt man bis Montag nach der Rallye für einen Punkteendstand der Rallye ÖM?? Wurde bekanntlich in der PA nach der Rallye nicht veröffentlicht) welche unbedingt geklärt werden sollten. Im Sinne des Rallyesportes nämlich, denn ich sehe für die Zukunft schon die Grenze von 30 Teilnehmern unterschreiten, und dann gibt es gar nichts mehr. 40 sollte die absolut unterste Grenze sein, im Sinne der Veranstalter für die Wirtschaftlichkeit, und auch für die Zuschauer. Ja, es ist auch für die Fans ein großer Unterschied ob man nur 30 oder 40 Teams in Wertung sieht, oder 60 und mehr. Auch hier wäre der Promotor gefragt, Analysen zu erstellen und die Gründe für den Teilnehmerschwund zu ergründen. Denn Fahrzeuge gibt es offensichtlich zur Genüge, die nur eingesetzt werden müssten. Aber dazu hat man offensichtlich keine Zeit und auch kein Interesse.
Andi Lugauer hat es unlängst angesprochen, dass es für junge Motorsportler kaum ein Betätigungsfeld unterhalb der Rallye ÖM und Rallye Challenge gibt. Mit viel Beifall übrigens. Tja, das habe ich schon vor Jahren angesprochen, und nicht nur hier im Forum, sondern auch in persönlichen Gesprächen mit Verantwortlichen. Ein Sprint Cup, vormittags Besichtigung, ab Mittag die Rallye, SP Länge maximal 50 km, keine Rundkurse natürlich und SPs zwischen 4 und 6 km, sowie leistbares Nenngeld und Nennschluß nicht unbedingt bereits 2 Wochen vorher - für Kurzentschlossene. Die Grasl Rallye würde diesem Konzept grundsätzlich entsprechen, jedoch mit mehreren Einschränkungen (noch immer zu viel Aufwand, zu teuer und auch Stichwort Rundkurs und Länge der SPs). In keinem Fall aber bin ich für die Herabsetzung des Mindestalters, 18 Jahre ist völlig ausreichend und keine Rally2, denn Manfred Stohl hat es völlig richtig zusammengefasst: Motorsport, speziell der Rallyesport ist gefährlich. Vier Todesopfer allein am vergangenen Wochenende in Italien!
Eine Sparte für junge Motorsportler die völlig unterschätzt wenn nicht sogar belächelt wird ist der Slalomsport. Das ist nämlich keinesfalls so. Ausserdem gibt es dort eine Serien Klasse, kostengünstiger geht es nicht. Warum bietet die AMF nicht ein Aufbauprogramm in dieser Richtung an. Slalom Cups gibt es übrigens in ganz Österreich, besonders populär im sonst motorsportverschmähten Westen. Weiterführend mit einer Rallye Schule bzw Seminaren wie es sie schon vor Jahrzehnten gab und der Möglichkeit - wenn es sie denn gäbe - bei Sprint Rallyes teilzunehmen. An einem Strang ziehen hieße auch, Teams mit einzubinden welche Fahrzeuge um relativ kleines Geld anbieten. Transparenz heißt das Zauberwort. Ehemalige oder aktive Fahrer gäbe es ebenfalls die als Coach zur Verfügung stehen könnten. Mit R5 oder R6 wenn man schon bei den FIA Klassen bleiben will. Dann nämlich können junge Talente schon am Beginn ihrer "Karriere" entscheiden, will oder kann ich das überhaupt, und sind die nötigen Geldmittel überhaupt vorhanden.
Dies alles wäre doch der Grundstock um auch in Zukunft genügend (potenzielle) Starter für den Rallyesport zu finden. Wie wir alle wissen lässt einem der Virus nicht mehr los wenn man einmal davon befallen ist. Und das ist gleich das nächste Thema. Mich würde interessieren wieviel Prozent vom gesamten Budget einer ÖM Rallye aus den Einnahmen der Zuschauereintritte abgedeckt wird. 20 Euro finde ich in Zeiten wie diesen schon sehr happig. OK, ich habe natürlich bezahlt, aber mit zwei volljährigen Kindern dazu sind es schon mal 60 Euro, nicht wissend ob ich mir dann als (jetzt) Hobby Zuschauer eh nur 1 oder 2 SPs ansehen will, an einem halben Tag plus die Servicezone im besten Fall. Einheimische die dann auch noch zahlen müssen werden von der Rallye nichts mitbekommen und im Umkehrschluß auch keinen positiven Eindruck gewinnen können. Und wenn dann gewisse Medien manchen Motorsportgegnern aus der Region eine Plattform bieten, ist man als Veranstalter schneller unter Beschuss als man glaubt. In jedem Fall gebe ich nach 60 Euro Eintritt nichts mehr zusätzlich an den Ständen der Feuerwehr für Getränk oder Würstel aus. Und schon gar nicht für Merchandising Produkte mancher Teams in der Servicezone. Sorry dafür, man weiß ihr benötigt das Geld ebenfalls. Und die Challenge zieht offensichtlich nach. Halber Tag in Horn = 15 Euro pro Person!
Nun, man kann einwenden jetzt fährt er eh schon hin, bei diesen Benzinpreisen, da muss das doch drinnen sein. Lächerlich. Also wenn ich mir die Rallye von Freitag mittags bis Samstag abends gebe, klar, da sind die 20 Euro natürlich drin. Wobei 10 auch reichen würden meiner Meinung nach. Und den Vergleich mit Rundstrecke lasse ich in diesem Fall auch nicht gelten. Denn wenn ich mich dort, um 35 Euro berieseln lasse, dann muss ich mich 8 Stunden nicht mal bewegen um Motorsport zu sehen. Rallye ist eben anders, und das macht auch den Reiz dazu aus. Aber nicht um jeden Preis. Abgesehen von versicherungstechnischen Aspekten wenn man Eintritt bezahlt. Wer haftet z.B. in der Servicezone oder ausgewiesenen Actionzonen im Falle eines Unfalles? Die AMF sagt ja, aber ob das die Versicherung ebenfalls so sieht?
Abschließend, kombiniert mit den tatsächlich nicht herzeigbaren TV Berichten wird man kaum junges oder neues Publikum finden, das sich für den Rallyesport zu interessieren beginnt ... und dann beißt sich die Katze in den Schwanz wie man so schön sagt.
Alles lediglich meine Meinung, und diese Liste an möglichen Verbesserungen könnte noch lange fortgesetzt werden.
Schönen Tag noch allen, die es geschafft haben diesen Post zu lesen ... |
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GP Racing
Anmeldedatum: 13.09.2010 Beiträge: 794
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Verfasst am: 9. September 2026, 23:16h Titel: |
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Bezüglich Eintrittspreise und der Aussage "die Challenge zieht nach", diese Aussage ist nicht zutreffend!
Es obliegt jedem Rallyeveranstalter, einen Eintritt zu verlangen oder eben nicht!
Die Organisation der ARC, gibt hier keinerlei Richtung vor!
Mit lieben Grüßen,
Georg Gschwandner
ARC Obmann |
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ebnegligible
Anmeldedatum: 26.03.2026 Beiträge: 2
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Verfasst am: 10. September 2026, 4:49h Titel: |
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Gerade bei einer Rallye reicht es meiner Meinung nach nicht, nur schöne Onboard- und Actionbilder aneinanderzureihen. Wer nicht regelmäßig Rallye schaut, braucht einen roten Faden: Wer kämpft um den Titel, was ist auf den Sonderprüfungen passiert, wer hat Zeit verloren und warum ist ein bestimmter Fahrer plötzlich vorne?
Gerade das Finale in Krumbach hätte dafür eigentlich genug Stoff geboten. Neubauer, Wagner und Lengauer lieferten einen echten Titelkampf, und die Rallye hatte 14 Sonderprüfungen über rund 154 km. Auch Bernhard Stitz war keineswegs irgendein Teilnehmer ? er lag während der Rallye mehrfach weit vorne und wurde in den offiziellen Zwischenständen entsprechend geführt.
Die offiziellen Rallye-Ergebnisse und das Veranstalter-Archiv dokumentieren die 14 Sonderprüfungen, Zwischenstände und den Verlauf der OBM 1000 Hügel Rallye: Offizielle OBM-1000-Hügel-Street View-Rallye-Ergebnisse |
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Philwaldecksschwager
Anmeldedatum: 07.03.2011 Beiträge: 72
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Verfasst am: 10. September 2026, 9:22h Titel: |
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Bezüglich Berichterstattung.
Wir bewegen uns in einer komplett neu aufgestellten Medienwelt als in der hier schon vielmals zitierten guten alten Zeit.
ABER - P. Klein, H. Völker, usw. haben seinerzeit Maßstäbe im "Storytelling" gesetzt, Emotionen und Bilder im Kopf produziert, und die Zuseher bereits in den ersten Sequenzen bzw. Zeilen gefesselt.
Für neue Medien produzierte und auch gut gemachte Videos mit Zusammenfassungen des Tages an z.B. zwei Videopunkten sind TOP und wichtig, stellen jedoch keine Story über eine Veranstaltung dar.
Story ist mit ganz viel Aufwand verbunden, wo auch das sprichwörtliche drum herum dargestellt ist, breite Veranstaltungsinformation geboten wird und Story gehört m.M. nach eben in eine TV-Berichterstattung, welche dann zusätzlich in sozialen (neuen) Medien gestreut werden kann. Und dann muss (wenn von Veranstaltungen mitfinanziert, sonst sollte) so ein Werkzeug die hier bereits angesprochene Themen behandeln - Aktivitäten Nachwuchs, neue Technologien (das Thema Emotionen hab ich hier schon angesprochen, da will ich mich nicht wiederholen), usw. Gibt es hier von Seiten des Promotors Abstimmungen mit den Veranstaltern? Bei zuletzt 40 Startern in der ÖM wäre für den Promotor jetzt ein "guter" Zeitpunkt dafür...
@Printmedien und sozial Media - teilweise in der letzten Zeit eine Erscheinung unserer Zeit - der, der zwar nicht Recht hat, oder die Realität nicht abbildet, aber am lautesten schreit, bekommt die Aufmerksamkeit. Auch hier wäre der Promotor Pro-Aktiv gefordert, u.A. auch mit den oben genannten Themen. Auf der FB Seite der österreichischen Staatsmeisterschaft habe ich in der heurigen Saison EINEN solchen Beitrag gefunden, der jedoch nicht selbst erstellt sondern ein geteilter der NÖN Neukirchen war (Kommentar zum Mehrwert durch die OBM 1000 Hügel Rallye)... Es ist einfach zu wenig vorwiegend Team Berichte zu veröffentlichen. Übrigens - zum Nachdenken: FB Rallye ÖM 1980er&90er: 10.794 Follower, Österreichische Rallye Staatsmeisterschaft: 9.87 Follower |
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Peter Klein
Anmeldedatum: 14.01.2020 Beiträge: 461
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Verfasst am: 10. September 2026, 10:14h Titel: Re: Situation der Österreichischen Rallye Szene |
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[quote="einUser"]
Schönen Tag noch allen, die es geschafft haben diesen Post zu lesen ...[/quote]
Ich bin ja kein Freund elendslanger Beiträge, doch dieser hat Hand&Fuß und so habe ich auch bis zum Ende gelesen. Ich habe es mir abgewöhnt die Beiträge im ORF zu verfolgen, doch diesmal hat mich " ein User " animiert, es via ORF On doch zu tun. Und ich teile seine Meinung nur bedingt obwohl hier sicher bekannt ist, daß ich kein Freund des Produzenten SUND bin! Ich finde, der Bericht war gar nicht so schlecht, auch wurde der Hauptsponsor via Interviewwand gut ins Bild gesetzt. Aber wié auch der geschätzte " Schwager " vermeldet: es fehlt einfach die STORY ! Die gelieferten Bilder sind von hoher Qualität und wie gerne hätte ich zu meiner Zeit auf eine Drohnenkamera zurückgreifen können - gab es damals eben noch nicht. Was allerdings verabsäumt wurde? Die Story in der Story und ein Griff in das reichlich bestückte ORF-Archiv. Wenn ein ehemaliger Rallyestaatsmeister ( 1991 ) Willi Stengg nach jahrelanger Absenz wieder mal an den Start geht, wären ein paar bewegte Bilder aus eben seinem erfolgreichsten Jahr die Mühe wert. Wenn ein anerkannter Orthopäde Gesamtvierter wird verdient er nicht nur Aufmerksamkeit und Präsentation! Ein Tag im Leben des Doktors ist mit einer Kamera als " Story in der Story " machbar und wäre auch für den nicht Rallyeaffinen Zuseher sicher von Interesse. Wir hatten schon den " schnellsten Postler, den schnellsten Bäcker und auch den schnellsten Polizisten von Österreich " in der heimischen Rallyeszene! Der " schnellste Arzt " wäre ganz sicher eine "Story in der Story" wert. 90 Sekunden weniger Interviews machen durchaus möglich. Apropos Interviews! Da werden die Gesprächspartner richtig vor der Interviewwand platziert (die Sponsoren werden so befriedigt) doch keine/r der Co-Pilot/innen dürfen eine Frage erwartenn, stehen lieblos wie Schaufensterpuppen und dürfen sich nur über ein " auch mal im Bild " freuen. Mein Resümee? Herr SUND als Produzent und Redakteur hat nach Jahren einen kleinen Schritt zur Besserung getan. Aber das ist für seiene nun jahrelange Tätigkeot zu wenig, viel zu wenig ! |
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