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Andi Lugauer



Anmeldedatum: 09.09.2010
Beiträge: 1892

BeitragVerfasst am: 1. Juli 2026, 20:27h    Titel: Knacken wir's...packen wir's? (Ad "knackig"...!) Antworten mit Zitat

goodman hat Folgendes geschrieben:
Endlich mal ein kurzer knackiger Eintrag.


Haben Sie nicht etwas Wichtiges vergessen? Sollte da nicht stehen "Für meine Verhältnisse" oder so...? Very Happy

Peter Klein hat Folgendes geschrieben:
Stimmt ! Das bin ich von AL nicht gewohnt ....


Um es ganz allgemein zu bemerken: Es hängt immer sehr viel vom Thema ab, das man bearbeitet, oder von Themenbereichen, ob man viel schreibt, oder eher weniger. Rallyes und Rallyesport: Das ist ein sehr vielfältiges, von vielen Größen beeinflußtes Thema. Da wird es oft ein wenig umfangreicher. Das kann eben leicht vorkommen. Man muß das gar nicht wollen.

Grundsätzlich bemühe ich mich immer, aussagekräftig zu schreiben, die Gedanken in eine konstruktive und zugleich auch inspirative Richtung zu lenken. Die Länge ergibt sich aus den Faktoren, die man berücksichtigt, und eventuell sich bildenden Gedankenketten. Und manchmal hat man auch die Sorge, daß man etwas wegläßt, was für die Gesamtbetrachtung wichtig ist.

Moderator hat Folgendes geschrieben:
Hallo Andi,
nachdem ich hoffentlich nicht im Verdacht stehe, ein Andi Lugauer-Basher zu sein, möchte ich diesmal sagen, dass auch ich deine Beiträge des Öfteren recht lang finde. Immer mit sehr vielen allgemein philosophischen Gedanken angereichert, die oft klug sind, einen aber eigentlich von der jeweiligen Sachfrage wegbringen....ist natürlich auch nur mein subjektiver Eindruck.


Von meiner Seite brauchst Du Dir da keine Sorgen zu machen. Ich denke, wir kennen uns gegenseitig schon lange genug, daß keine Befürchtungen betreffend eines eventuell fehlenden Respektes aufkommen müssen.

Ich finde es im Gegenteil ganz hilfreich, wenn Jemand bestimmte Bedenken hat und die äußert. Dann kann man sich dem auch annehmen, wichtigen Dingen und Fragen auf den Grund gehen und bessere Klarheit schaffen. Gegenseitiges Verständnis war mir immer sehr wichtig. Das bringt sehr viel, denke ich.

Nur ganz allgemein gesagt: Für mich gehören die Gesamtbetrachtung (oder nennen wir es: philosophische Betrachtung) eines Themas und das Eingehen auf die schlechthin praktisch-pragmatischen Faktoren auf jeden Fall zusammen. Ohne klaren Blick auf die Sache und dementsprechende Orientierung gibt es keine vernünftige Lösung. Wie in diesem Zusammenhang bei den ausgabenseitigen Dingen. Ich bin Euch dafür fraglos sehr dankbar.

Die idealistischen Ziele in der Sache, die Motivation und der Ehrgeiz dahinter und die systematische Arbeit dafür sollen nicht getrennt von einander betrachtet werden. Sie sollen eine Einheit bilden, die gemeinsam Sinn ergibt und in sich stimmig ist. Dann funktioniert das Engagement auch so, wie es soll.

Es müssen auch Alle das Gleiche wollen, sich über das Ziel einig sein. Wenn du einen Text in die Tastatur eingibst, willst du auch nicht, daß ein E erscheint, wenn du ein A eintippst. Oder daß das Auto nach links fährt, wenn du nach rechts lenkst.

Für manche Sachen muß man halt auch geschaffen sein, damit man sich in einem Metier zu Hause fühlt. Mental wie hinsichtlich der Begabungen. Es ist auch wichtig, daß man überzeugt ist von dem, was man tut. Ja sagen und Nein meinen ist immer blöd.

Moderator hat Folgendes geschrieben:
Möchte auf zwei Punkte eingehen:

LEISTBAR. Was ist leistbar? Ein Rally2-Einsatz kostet mindestens 30.000 pro Rallye, in ERC und WRC eher 50-80.000. Bei Rally3 sagt man, dass es rund ein Drittel weniger ist, also 20.000. Bei Rally4 sind wir geschätzt bei rund 10.000 pro Rallye. Bleiben noch jene Fahrzeuge, die du aufgezählt hast. Da wissen wir, dass der Georg Gschwandner mal den Preis für eine Rallye in einem Volvo auf rund, ich glaub, 1.500-2.000 Euro pro Rallye Miete runter gedrückt hat. Wenn du ein ähnliches Fahrzeug in einem Team anmietest, wird das wohl rund 3.000-5.000 pro Rallye kosten inkl. Reifen usw. Bleibt noch der Kauf eines gebrauchten Rallyeautos inkl. selber dran schrauben - mit Nenngeld, Reifen, Anreise, Hotel usw. wird man auch da nicht unter 1.000 kommen, wohl eher darüber liegen. LEISTBAR ist also ein sehr dehnbarer Begriff - als ich mit 16 unbedingt F1-Pilot werden wollte und Kart fuhr (ähnlich schnell wie Wendlinger), holte ich Rat beim seligen Walter Lechner, der mir lange zuhörte und dann sagte: ''Burli vergiss es - Motorsport ist was für reiche Leute!'' Bin ihm ewig dankbar dafür. Für die Motoren und das Chassis konnte ich super Musikinstrumente kaufen und ne Band gründen, mit der ich 300-400 Konzerte im In- und Ausland spielen, Tonträger produzieren, die Welt sehen konnte Zurück zu Rallye: Wir hatten lange Zeit den Ford Racing Rookie - die Gewinner erhielten jeweils einen Serien-Fiesta. Einige haben es genützt....reicht Talent, um weiter zu kommen? Bin ich skeptisch - wo ist Michael Röck? Wo ist Daniel Wollinger? Wo ist Patrick Winter? Waren alle höchst talentiert. Nämlich richtig talentiert! Es scheitert eben oft am GELD, an der KOHLE, am ZASTER Wink Da sollten wir uns nix vormachen......spätestens wenn es in die Rally4 geht, brauchst du Sponsoren oder reichen Background. Oder du betreibst es von Beginn an als Hobby, wo du mit eigenem Auto halt zirka 1.000 Euro pro Rallye ausgibst, wenn dir Freunde gratis helfen und du nix zsammhaust. ICH könnte mir selbst das nicht leisten....


Da hast Du vollkommen recht.

Das mit den talentierten, teilweise höchst talentierten Fahrern, die nach kurzer Zeit wieder von der Sport-Bühne verschwunden sind, beobachte ich ja schon seit sehr vielen Jahren. Mir würden je nach beobachtetem Zeitraum sicher noch zwanzig, dreißig weitere Namen einfallen. Das wäre kein Problem. Und da denke ich mir ja was dazu. Natürlich liegt es am Geld. Klar, das wissen wir. Aber auf der anderen Seite auch an der fehlenden Unterstützung. Weil dann wäre ja mehr Geld da, das man ausgeben kann. Und da kommt es für mich darauf an, wie die Möglichkeiten verbessert werden können, diese Unterstützung zu bekommen. Wie die Anreize für Unterstützung erhöht werden könnten. Weil logischerweise muß man sich ja fragen: Was läuft da schief, daß reihenweise Sportler, die eine enorme Klasse zeigen, kein Programm zusammenbringen können, wie es ihren Fähigkeiten entspricht?

Irgendwie haut da für mich der sportlich-dynamische Aufbauprozeß nicht ganz hin. Daß es viel Geld kostet, bei Rallyes dabei zu sein, weiß man ja vorher auch schon. Da wird man sich ja schon Gedanken gemacht haben, wird man vorher mit Vermietern, Sportlern, Personen aus der Praxis gesprochen und das Alles durchgerechnet haben. Der zweite Punkt wird eben der sein, daß gehofft wird, daß man zu ausreichend Sponsoring kommt, wenn die Leistungen stimmen, und damit der Plan aufgeht. Im Normalfall geht er aber dann nicht auf, der Plan. Das kann viele Gründe haben. Vielleicht erreicht man zu wenige Fans, die auf den Erfolg des Fahrers aufmerksam werden könnten, vielleicht sollte man medial eine stärkere Position anstreben, vielleicht werden stimmungsmäßig zu wenige Menschen mitgerissen, und man sollte sich da etwas einfallen lassen, oder man sollte generell mehr darauf achten, daß der Sport bestimmte allgemeingültige Werte wie Leistungsorientierung, Kundenorientierung und die Möglichkeit, Raum für Selbstverwirklichung zu finden, überzeugender vermittelt. Und nicht zuletzt auch das gewisse Maß an Lebensfreude, Lust am Entdecken und positive Überraschungen. Der Erfolg dieses Sports in der Außenwelt wird sehr viel vom Grad der Begeisterung und der Gefühlsebene bestimmt. Das sollten wir Alle nie vergessen. Wobei für mich Menschlichkeit generell sowieso an oberster Stelle steht.

Es gibt da noch mehrere Überlegungen, die aus meiner Sicht sinnvoll sein könnten. Zum Beispiel, weil man ja oft sieht, daß der Aufstieg zu einem Rally4 als Investitionsprojekt nichts bringt, weil es die Karriere eher ruiniert als vorantreibt, daß man gleich bei einem Fahrzeug bleibt, das etwa die Hälfte kostet. Und dafür länger dabei bleibt. Das ist jetzt wieder etwas theoretisch gedacht, das gebe ich zu. Weil dann ist ja wieder die Frage, ob man dann nicht dafür sponsorenseitig weniger unterstützt wird, es da starke Abstriche gibt, und möglicherweise hat man die hohen Ausgaben, das existenzielle finanzielle Risiko deswegen auf sich genommen, weil man ehrgeizig das Ziel verfolgt hat, ganz an die Spitze aufzusteigen, und da ist ein schneller Umstieg auf einen scharfen Bolzen auf jeden Fall unvermeidlich.

So oder so: Für mich war die Einbeziehung der Rally4-Wagen zur Juniorenwertung auf jeden Fall kein Schritt nach vorne.

Eher bin ich der Auffassung, daß möglichst viel direkter Wettbewerb dem Sport hilft. Wenn - sagen wir - eine Wagenkategorie, die im Wesentlichen aus den M1/LG2 besteht, eine prestigeträchtige Wertung hat, als Fortsetzung des von mir angedachten Sprintrallye-Konzeptes (ich äußere mich dazu auch noch näher), dann ist vielleicht der Anreiz für eine größere Anzahl an Teilnehmern da, da regelmäßig zu starten. Dann ist da eine starke Action drinnen, dann kann man die Fähigkeiten und Leistungen der Fahrer sehr gut einschätzen, und dann ist vielleicht bei den besonders erfolgreichen Teilnehmern die Motivation für Geldgeber höher, da in die Tasche zu greifen, um einen Rally4 (mit)zu finanzieren. Ist besonders dann gut, wenn da gleich bei ein paar Sportlern mehr Lunte gerochen wird, sodaß bei den Rally4 die Auseinandersetzungen auch enger, spannender und PR-trächtiger sind. Weil die Konkurrenten entsprechend Klasse haben und von ihnen auch für die Zukunft viel zu erwarten ist.

Moderator hat Folgendes geschrieben:
Zu deinem Kompromiss-Vorschlag auf einer Strecke ohne direkte Gefahren: Wie soll man das in der Praxis umsetzen? Okay auf einem Verkehrsübungsplatz zB würde das gehen. Nur: Wer von den gestandenen Rallyeteams würde denn dort fahren? Du musst ja heute froh sein, wenn du als Rallye-Veranstalter kein Minus einfährst, du brauchst also möglichst ALLE Teams. Und die wollen leiwande Sonderprüfungen. Exklusiv für die Unter 18-Piloten eine Rallye aufm Übungsplatz veranstalten geht ganz sicher nicht. Dein Vorschlag klingt in der Theorie super - und ich will das jetzt net schlechtreden aber ich habe Zweifel an der Umsetzung.


Zum Einen: Wenn ich mir Teesdorf, Saalfelden oder so etwas ansehe: Da habe ich sicher Möglichkeiten, einen anspruchsvollen und dabei weitgehend gefahrlosen Parcours bereitzustellen. Rallycross-Strecken wie Greinbach, Melk, vor Allem unter Einbeziehung einiger Zu- und Abfahrtswege: Genau das selbe. Und dazu wäre ich ja dafür, im Umkreis ein paar Kilometer mit einer Rallye-üblichen Strecke mit einzubauen. Und gerade, wenn das ein kürzerer Abschnitt ist, ist es sicher leichter, etwas zu finden, wo ein großzügiger Auslauf besteht, der Fahrfehler verzeiht. Eine gefahrlosere Strecke muß nicht immer die langweiligere sein. Oft ist es sogar so, daß eine Strecke, die viel Action bietet und das fahrerische Geschick verstärkt fordert, die wesentlich risikoärmere ist als eine vom Eindruck her öde. Ein bißchen eine Wahlmöglichkeit hat man da sicher.

Außerdem ist es auch keinesfalls so, daß der in Frage kommende Teilnehmerkreis bloß auf Einsteiger beschränkt sein muß. Es gibt immer wieder Sportler, quer durch alle Kategorien, die wollen testen, wollen sich einfahren, und Ähnliches. Für die sollte das auch ein super Angebot sein. Das entsprechend dankbar aufgegriffen wird. Oder solche, die überhaupt bloß zum Spaß fahren wollen, das vielleicht auch teilweise zu einer Erweiterung der Drift-Challenge oder so etwas sehen. Da könnte man vielleicht auch den einen oder anderen Mitbewerber finden. Dazu könnte das für viele interessierte Besucher sehr verlockend sein, sodaß man die auch als wirtschaftliche Basis mit einbeziehen kann. Ich sehe da durchaus Möglichkeiten, hier erfolgreich eine weitgehende Win-Win-Situation zu erzielen.

Moderator hat Folgendes geschrieben:
Nix für ungut
Ist gut, über diese Dinge zu reden


Eben. Und es sollte viel öfter passieren, wenn man mich fragt.

Es ist eine ganz einfache Sache: Der Eine denkt sich das, dem Anderen fällt wieder auch etwas Neues ein, woran bis dahin vielleicht Keiner gedacht hat, und so entstehen interessante, auf längere Sicht vielleicht auch für die Praxis nützbare Planvorlagen. Gedanken ergänzen sich gegenseitig, und durch aufmerksames Betrachten und Hinterfragen werden vielleicht auch (ver??)blendende Visionen und Vorstellungen, die in eine Sackgasse führen, aussortiert. Es geht ja darum, Wege zu finden, die uns in der Sache weiterbringen. Und wenn man es genau nimmt, gibt es die auch. Wenn man sie auch manchmal länger suchen muß.

Moderator hat Folgendes geschrieben:
Und jetzt ist mein Beitrag auch nicht gerade kurz und knackig geworden Wink


Du siehst selber, wie schwierig es ist, alle wichtigen oder von mir aus wichtig erscheinenden Gedanken unter einen Hut zu bekommen und trotzdem keine zu drückende Langatmigkeit zu erzeugen. Aber es ist den Versuch allemal wert, möglichst viele Menschen dazu zu bringen, Interesse für das Hintergründige des Sports zu entwickeln und selber gestalterisch tätig zu werden. Und wenn es nur ist "Das könnte man so oder so machen". Oder wenn man, weiterführend dazu, vorwiegend ehemalige Aktive befragt, unter welchen Umständen sie zu bestimmten Projekten bereit wären, und nachzuforschen probiert, wie diese Umstände am Besten herbeizuführen wären.

Geistige Eigeninitiative einfach. Das macht schon viel Unterschied im Leben aus. Meistens wird nur nachgeplappert. Wie oft habe ich in den letzten vierzig Jahren immer das selbe gehört, und wenn man sich ernsthaft handfeste Tatsachen anschaut, stimmt nicht einmal ein Viertel. Wir brauchen Klarheit, Klarheit und noch einmal Klarheit. Aber gerade auch die Konfrontation mit unbequemen Realitäten soll uns nicht von Lust auf Kreativität abhalten. Auch wenn das Produkt davon theoretisch ist, zumeist vorerst. Jedes Fahrzeug der Neuzeit ist auch zuerst als Zeichnung auf dem Papier oder auf der CAD-Datei entstanden, bevor es in der Werkstatt oder der Fabrik in echt hergestellt worden ist.

Philwaldecksschwager hat Folgendes geschrieben:
@Andreas L - wieder einmal vor Ort in einer Servicezone oder auf den Sp´s dabei sein öffnet den Blick aufs "real life"....sonst wird man leicht zum Schreibtischtäter. LG!


Glauben Sie mir Eines: Meine Einstellung zum Sport und zu sportrelevanten Faktoren ist nicht von solchen Dingen abhängig. Zu Null!!! Prozent. Das kann ich sagen. Meine Wertschätzung für Ihre Sachargumente ist Ihnen sicher, aber DER Kommentar ist ziemlich überflüssig.

Ich habe so viel Zeit meines Lebens direkt an Rallye-Schauplätzen verbracht, daß mir das Feeling dafür schon so sehr in Fleisch und Blut übergegangen ist, daß es gar nichts ausmacht, wenn ich einmal fast ein Jahr lang bei keiner Rallye war. Es gibt durchaus Menschen, die aus ehrlicher Leidenschaft zu etwas stehen und sich dabei trotzdem bemühen, einen klaren Kopf zu haben und immer wieder Neues zu lernen. Das hängt aber auch von den Inputs an ernstzunehmenden Informationen und offenen Erfahrungsberichten ab, die Andere bereit sind zu geben.

Wobei ich eben doch sagen muß: Solche gedankliche Beiträge wie die zuletzt von Noir und Ihnen sind genau das, was wir brauchen. Ich bin mir nicht zu gut, dafür meine Dankbarkeit zu äußern. Dies sei hiermit getan.

Danke auch dem Karl, daß er eine alternative, vom gängigen Modus abweichende Prüfmethode angesprochen bzw. in Erinnerung gerufen hat. Vielleicht kann es uns irgendwann einmal helfen.
_________________
"Auf je tausend, die an den Blättern des Bösen zupfen, kommt einer der an der Wurzel hackt."

Henry David Thoreau
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Peter Klein



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BeitragVerfasst am: 2. Juli 2026, 10:00h    Titel: Re: Knacken wir's...packen wir's? (Ad "knackig"... Antworten mit Zitat

[quote="Andi Lugauer"][quote="goodman"]Endlich mal ein kurzer knackiger Eintrag.[/quote]


Wer es geschafft hat, ein weiteres knackiges Elaborat aus der Feder von AL, welches zumindest für mich ennuyant ist zu lesen, den bitte ich höflich sich bei mir zu melden. Der Erste erhält als Sonderpreis eine Einladung zum Griechen in Sooss.
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quierax



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BeitragVerfasst am: 2. Juli 2026, 10:15h    Titel: Re: Knacken wir's...packen wir's? (Ad "knackig"... Antworten mit Zitat

Peter Klein hat Folgendes geschrieben:
Wer es geschafft hat, ein weiteres knackiges Elaborat aus der Feder von AL, welches zumindest für mich ennuyant ist zu lesen, den bitte ich höflich sich bei mir zu melden. Der Erste erhält als Sonderpreis eine Einladung zum Griechen in Sooss.


Ich habe es gelesen, aber nichts Relevantes was wir nicht eh schon wussten. Die vielen Talente welche mangels Geldgeber nie Weltmeister geworden sind (aus Österreich selbstverständlich), doch es ist müßig darüber weiter Zeit zu verschwenden, da ohnehin alle glücklich sind mit der Situation. Siehe Interview mit der AMF, vom geschätzten Herrn Trawnicek geleitet (Gratulation NOIR zu diesem Podcast, eine echte Bereicherung!!)

Mir fielen wirklich genug Dinge ein die es zu verbessern gäbe, und zwar manche recht einfach ohne wirklich zusätzliche Kosten, aber das wäre wohl auch wieder nur ein Vortrag eines Nicht-Besserwissenden, wie es manche kommentieren.

Herr Klein, Sooss ist mir wohlbekannt und durchaus einmal ein Treffpunkt wert Smile vorgehabt hätten wir es eh schon seit Jahren ...
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Peter Klein



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BeitragVerfasst am: 2. Juli 2026, 10:21h    Titel: Re: Knacken wir's...packen wir's? (Ad "knackig"... Antworten mit Zitat

[quote="quierax"][quote="Peter Klein"] Wer es geschafft hat, ein weiteres knackiges Elaborat aus der Feder von AL, welches zumindest für mich ennuyant ist zu lesen, den bitte ich höflich sich bei mir zu melden. Der Erste erhält als Sonderpreis eine Einladung zum Griechen in Sooss.[/quote]

Ich habe es gelesen

Herr Klein, Sooss ist mir wohlbekannt und durchaus einmal ein Treffpunkt wert :-) vorgehabt hätten wir es eh schon seit Jahren ...[/quote]

Ich gratuliere herzlich, Sie sind ein tapferer Mann. Der Sonderpreis gilt natürlich und ich bitte um einen Terminvorschlag, gerne mit PN
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Andi Lugauer



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Beiträge: 1892

BeitragVerfasst am: 5. Juli 2026, 20:27h    Titel: Der Preis ist heiß...(ohne Moos ka Sooß) Antworten mit Zitat

quierax hat Folgendes geschrieben:
Ich habe es gelesen, aber nichts Relevantes was wir nicht eh schon wussten.


Ich hätte da eine Frage: Wer genau ist gemeint mit den "wir", die eh das Alles schon wissen und kennen, worüber ich geschrieben habe? Kann man diese Gruppe etwas näher zuordnen bzw. charakterisieren?

Bzw. wie viele Menschen, und vor Allem von denen, die es betrifft, sind sich wirklich darüber im Klaren, wo die Grundübel liegen, und haben wenigstens schon Überlegungen angestellt, was geändert werden sollte? Geschweige denn, daß sie diese Gedanken weitergereicht haben, an Stellen oder Personen, bei denen das von Interesse sein könnte, sodaß zumindest ein Anstoß für sinnvolle Änderungen gegeben werden würde?

Wenn ein Anstoß da ist, dann folgen oft auch weitere Schritte. Und manchmal auch die Finalisierung wichtiger Maßnahmen.

Dazu paßt auch dieser Satz ganz gut:

quierax hat Folgendes geschrieben:
Mir fielen wirklich genug Dinge ein die es zu verbessern gäbe, und zwar manche recht einfach ohne wirklich zusätzliche Kosten, aber das wäre wohl auch wieder nur ein Vortrag eines Nicht-Besserwissenden, wie es manche kommentieren.


Genau das sind die Sachen, die auch mir ziemlich im Magen liegen: Diese unnötig vergeudeten Chancen. Aber ich spreche es trotzdem an, wenn mir dazu was einfällt. Auch wenn ich dafür angeschossen werde, mit den üblichen Theoretiker-Praktiker-Schubladisierungs-Floskeln und derlei Ähnlichem. Alle glücklich mit der Situation? Müßig, über Verbesserungen nachzudenken und zu reden? Vielleicht stand ich früher einmal auf Märchen. Muß aber schon sehr lange her sein.

Ich gebe zu, ich bin heute glücklicher, wenn ich mir unseren Rallyesport jetzt ansehe, als ich vor zehn oder zwanzig Jahren war. Und allen denen, die mitgeholfen haben, das zu erreichen, danke ich auf das Herzlichste. Aber es bleibt noch genug übrig, wo wir noch nicht einmal in die Nähe des Optimums gekommen sind. Und ich sage: Es ist NICHT verschwendete Zeit, sich damit zu beschäftigen, wie wir dem Idealzustand näher kommen. Es geht ja schließlich um viele wichtige Sachen. Nicht nur das Sportgeschehen selber und die Spannung und Unterhaltung betreffend. Da zählt jeder erreichte Erfolg, und im Grunde genommen ist es auch möglich, mit spürbar mehr Vorteilen auszusteigen. Bis hin zu - ja, auch daran glaube ich - Weltmeister-Kandidaten, die zeigen dürfen, was in ihnen steckt. Womöglich sogar bei technischen Schöpfungen, nicht nur bei Fahrern. STARD würde ich es am ehesten zutrauen. Und selbst, wenn wir das nicht schaffen, liegt zwischen dem und dem Jetzt-Ist-Zustand eine Menge, wo sich eine zuwege gebrachte Ergebnis-Steigerung glattweg auszahlt.

Verbesserungen, Erweiterungen, Neu-Projektierungen anzustreben macht immer Sinn. Wenn man sie anstrebt, erreicht man sie bisweilen auch. Praktische Beweise gibt es einige. Daß die Austrian Rallye Challenge einmal zu so einer prächtigen Wettbewerbsbühne heranwachsen würde, wie sie es in ihrer Glanz-Periode war, hätte vor 25 Jahren auch - sagen wir einmal - fast Keiner geglaubt. Auch ich nicht, aber ich habe mich durch gegebene Tatsachen überzeugen lassen. Es wurde das Rückgrat unseres Sports in einer durchgehend sehr schwierigen Zeit entscheidend gestärkt, das hat viel ausgemacht. In den letzten Jahren hat sich zwar ein eiskalter Rückschlag bemerkbar gemacht, aber wir sind schon wieder mit hohem Tempo dabei, uns den guten Jahren anzunähern. Und daß es so lange so gut gelaufen ist, bestätigt uns schließlich auch in der Gewißheit, was nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch möglich ist.

Da gibt es noch vieles Anderes, wo sich im Lauf der Jahrzehnte gezeigt hat, daß mit den richtigen Systemanpassungen, die bewußt auf die sportliche Praxis und Realität abgestimmt sind, ein deutliches Mehr an Erfolgen erreichbar ist. Ich könnte da mit vielen Beispielen fortsetzen, von der Zulassung nicht mehr homologierter Rallye-Fahrzeuge bis hin zur M1 Rallye Masters, eine vom FIA-Kurs völlig unabhängige Kategorie, wo sich allesamt gezeigt hat, daß das deutlich begünstigende Auswirkungen auf das sportliche Leben hatte, und daß man sich ohne all dem Rallyes bei uns heute gar nicht mehr vorstellen könnte. Woanders sowieso nicht, da war man mit solchen Dingen schon viel früher dran. Und jetzt, wo die großangelegte Stärkung der breiten Basis der nächste wichtige Schritt wäre, vor Allem am ganz unteren Kostenlevel, und generell den jungen Rallye-Teilnehmern bessere Rahmenbedingungen geboten werden sollten, geht es halt genau wieder so weiter. Genau wie bei den Dingen davor auch. Es ist halt eine österreichische Spezialität, diese Verzögerungspraktik. Wem hat das was Gutes gebracht? Oder wer hat durch die Änderungen Nachteile erlitten? Denen man nicht zumindest durch durchdachte weiterführende Maßnahmen entgegenwirken konnte?

Aber je länger wir bei all dem mit der Realisierung warten, umso schwieriger ist es für uns, sportlich den Anschluß an andere Rallye-Nationen wenigstens ein bißchen "closer" zu halten. Und unabhängig von dem, wäre es ja für unsere Sportler und unsere Veranstalter schön, wenn sie unterm Strich mit einem besseren Ergebnis aussteigen könnten. Und für uns als Rallye-Anhänger auch.

Peter Klein hat Folgendes geschrieben:
Wer es geschafft hat, ein weiteres knackiges Elaborat aus der Feder von AL, welches zumindest für mich ennuyant ist zu lesen, den bitte ich höflich sich bei mir zu melden. Der Erste erhält als Sonderpreis eine Einladung zum Griechen in Sooss.


Der Sieger Ihres inoffiziellen Contests möge sich das griechische Menü (samt Sooß...hoffentlich gut verrührt und gewürzt Very Happy ) gut schmecken lassen. Cool

So hat wenigstens Einer was von der müßigen Aktion. Und zwar jetzt schon.
_________________
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Henry David Thoreau
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goodman



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Beiträge: 109

BeitragVerfasst am: 6. Juli 2026, 21:07h    Titel: Antworten mit Zitat

Der Don Quijote des Rallysports reitet wieder.........
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Moderator
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Anmeldedatum: 01.10.2007
Beiträge: 99

BeitragVerfasst am: 7. Juli 2026, 10:34h    Titel: Re: Knacken wir's...packen wir's? (Ad "knackig"... Antworten mit Zitat

quierax hat Folgendes geschrieben:
(Gratulation NOIR zu diesem Podcast, eine echte Bereicherung!!)
.


Vielen, vielen Dank! Arbeite grad am nächsten...
keep rallying
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