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Aufwertung österr. Rallyesport: Was spricht dagegen?
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schlauzi



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BeitragVerfasst am: 21. Januar 2019, 23:27h    Titel: Antworten mit Zitat

Andi Lugauer hat Folgendes geschrieben:

Oje, Herr Schlauzi.....
Tragen Sie Ihre Niederlage mit Fassung. Es wird nicht die letzte sein.


Was für erbärmliches blabla.

Aber eine solche "Niederlage" verliehen von Lugauers Gnaden - noch dazu gemeinsam mit dem zitierten Porsche Sportchef Fritz Enzinger erlitten - trage ich gerne.

Übrigens ein treffliches Beispiel der wirren Lugauer´schen Realitätsreflexion.
Vielleicht anschaulich im folgenden Hexameter beschrieben:

"tempora mutantur, nos et mutamur in illis"

Der Rest des Lugauer Beitrags ließ mich auf den Kalender schauen: Ist etwa schon wieder "Murmeltiertag"?
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Mens rasa in corpore rasanto (schlauzi)
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Andi Lugauer



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Beiträge: 1562

BeitragVerfasst am: 24. Januar 2019, 19:35h    Titel: Antworten mit Zitat

schlauzi hat Folgendes geschrieben:
Was für erbärmliches blabla.

Aber eine solche "Niederlage" verliehen von Lugauers Gnaden - noch dazu gemeinsam mit dem zitierten Porsche Sportchef Fritz Enzinger erlitten - trage ich gerne.

Übrigens ein treffliches Beispiel der wirren Lugauer´schen Realitätsreflexion.
Vielleicht anschaulich im folgenden Hexameter beschrieben:

"tempora mutantur, nos et mutamur in illis"

Der Rest des Lugauer Beitrags ließ mich auf den Kalender schauen: Ist etwa schon wieder "Murmeltiertag"?


Die typische Ansage von einem unwichtigen Wichtigen der Szene (Sorry, aber das muß sein). Und genau so ein alter Hut wie das Murmeltier-Märchen.

An den Fakten in der Sache ändert es herzlich wenig.

Entweder Ihr müßt Kritik einstecken. Oder Ihr spuckt Euch in die Hände, damit sich etwas bessert. Es kann nicht so sein, daß diejenigen, denen ein guter und fairer Sport ein Anliegen ist, zu Allem Ja und Amen sagen müssen. Und jede Krot fressen müssen. An das werdet Ihr Euch gewöhnen müssen.

Tempora mutantur? Hoffentlich irgendwann einmal wieder zum Guten!!
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"Auf je tausend, die an den Blättern des Bösen zupfen, kommt einer der an der Wurzel hackt."

Henry David Thoreau
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schlauzi



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Beiträge: 672

BeitragVerfasst am: 30. Januar 2019, 19:28h    Titel: Antworten mit Zitat

Andi Lugauer hat Folgendes geschrieben:


Die typische Ansage von einem unwichtigen Wichtigen der Szene (Sorry, aber das muß sein). Und genau so ein alter Hut wie das Murmeltier-Märchen.



Um es ganz deutlich zu sagen: Herr Lugauer, Sie haben RECHT! Ich bin keines Falls ein Wichtiger! und damit auch kein unwichtig Wichtiger!


Weder Funktionär, noch Influencer, kein Berater oder Würdenträger.

Einfach nur Motorsport infiziert, mit Hintergrundwissen und Erfahrung drinnen und draußen ausgestattet, wirtschaftlich- aber auch spaßorientiert, immer wieder auch gerne unterstützend und helfend tätig jedoch stets OHNE honorar!
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Andi Lugauer



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BeitragVerfasst am: 31. Januar 2019, 13:14h    Titel: Antworten mit Zitat

schlauzi hat Folgendes geschrieben:
Um es ganz deutlich zu sagen: Herr Lugauer, Sie haben RECHT! Ich bin keines Falls ein Wichtiger! und damit auch kein unwichtig Wichtiger!


Weder Funktionär, noch Influencer, kein Berater oder Würdenträger.

Einfach nur Motorsport infiziert, mit Hintergrundwissen und Erfahrung drinnen und draußen ausgestattet, wirtschaftlich- aber auch spaßorientiert, immer wieder auch gerne unterstützend und helfend tätig jedoch stets OHNE honorar!


Das ehrt Sie natürlich sehr. Wenn es denn den Tatsachen entspricht, aber davon gehe ich jetzt einmal einfach aus.

Diesmal ist Ihre Antwort vom Ansatz her sehr vernünftig, und sie signalisiert von Ihrer Seite guten Willen. Deswegen sehe ich es als meine Pflicht an, Ihnen auch entgegenzukommen. Wenn es bei diesem Stil bleibt (über geringe Abweichungen kann man hinwegsehen...), würde ich gerne alle Konflikte vergessen, die bis dato zwischen uns gestanden sind.

Ich weiß: Ich habe auf Einträge, die Sie vielleicht als Scherz betrachten, öfter einmal auffallend schroff reagiert. Aber Sie müssen mich auch ein wenig verstehen: Wenn Einem der Rallyesport so viel gibt wie mir, und das aus entscheidenden persönlichen Gründen, und man sich viel (nicht ausschließlich, aber viel) für den Sport eingesetzt hat, oft kaum für ein Dankschön, und man dann dafür übel angefeindet wird und das teilweise sogar so weit geht, daß ganz abenteuerliche Gerüchte über Einen in die Welt gesetzt werden, die keiner sachlichen Prüfung standhalten - aber Hauptsache, man hat dem Lugauer Eine gegeben, und es gibt genug Einfältige, die das glauben - dann ist das schon sehr drückend. Und von Kooperation und Eingehen auf begründete konstruktive Anregungen sowieso keine Rede. Wenn dann auch noch unmotiviert Sticheleien im Forum kommen, dann ist das oft wie der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt...

Ich meine es wirklich gut mit den Sport und seinen Leistungsträgern, und sachlich so falsch und unbegründet sind meine Äußerungen dazu sicher auch nicht. Mein Angebot steht weiterhin: Ich bin für alle Anliegen offen und biete, wo ich eine Möglichkeit dazu sehe, gerne meine Unterstützung an. Aber ein bißchen ein inhaltlicher Input muß von anderen Seiten auch kommen. Je mehr Personen mitziehen wollen und auch danach leben, umso besser.

Es beruht immer wieder Vieles auf Gegenseitigkeit. Das ist im menschlichen Zusammenleben so.
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Andi Lugauer



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Beiträge: 1562

BeitragVerfasst am: 28. März 2019, 18:46h    Titel: Engagierte vor! Antworten mit Zitat

Da habe ich mir wieder ein Furioso geleistet in dem Thread über Kris Rosenberger und seinen Porsche! Wink Die Schüsse meinerseits gingen natürlich nie in Kris' Richtung, im Gegenteil: Ich schätze es sehr, daß endlich einmal Jemand praktisch beweist, daß der Einsatz eines GT-Porsches in seiner Urgestalt nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch möglich ist. Wenn man dies zuläßt, was offenbar seit Neuestem auch möglich ist. Daher meine volle Anerkennung auch den zuständigen Entscheidungsträgern der AMF (vormals OSK).

Überhaupt ist es Zeit, zwischendurch einmal über die positiven Veränderungen im österreichischen Rallyesport zu reden, die nicht zuletzt der AMF zu danken sind - und eventuellen anderen Kräften/Persönlichkeiten, die mit ihrem "Betreiben" dahinter waren und sind, daß sich etwas nach vorne bewegt. Nicht wahr: Wie lange ist es her, da war es nahezu undenkbar, ja geradezu indiskutabel, daß World Rally Cars oder ähnliche Prototypen bei österreichischen Rallyes zugelassen gewesen wären. Oder überhaupt Fahrzeuge - auch nahezu serienmäßige - die keine FIA-Homologation haben. Geschweige denn GT-Wagen vom Schlage Zeltner-Zebra, wie sie in Deutschland oder Belgien schon seit nunmehr über einem dutzend Jahren zum Einsatz kommen. NICHTS ging weiter.

Und siehe da: Jetzt auf einmal - wie durch ein Wunder - ist all das möglich. WRC's sind in Österreich zugelassen, auch Dytko dürfte bei Bedarf seine Boliden auf österreichischen Rallye-Boden schicken, es gibt die M1 Rallye Masters, wo vom Audi A3 bis zum starken Nissan und Wankel-Mazda Alles mitfahren darf, was Räder hat. Und Kris Rosenberger hat mit einem GT-Porsche in seiner ganzen Urkraft ein Feuerwerk ohnegleichen abgezogen, das an die seligen, aber unvergessenen Zeiten eines Lancia 037, Lancia Stratos oder eben die klassischen Carreras erinnert, als diese noch top-Platzierungs-fähig waren. Offenbar haben ein paar relativ kleine personelle Umbildungen bereits eine große, für den Sport sehr förderliche Wirkung gezeitigt. Natürlich kommt das Alles ein bißchen spät. Natürlich hätte uns das vor zwölf, zehn oder sogar acht Jahren unmittelbar viel stärker nach vorne gerissen. Aber man muß einmal froh sein, daß wir überhaupt so weit sind, wie wir heute mit unserem Rallyesport sind. Die Ansätze stimmen. Und denjenigen, die das durch ihr Engagement ermöglicht haben und dabei sicher einige Widerstände überwinden mußten, ist zu danken. Und ja - nicht zu vergessen: Jetzt wird sogar recht konkret eine Mitgliedschaft bei der österreichischen Bundes-Sport-Organisation angestrebt. Womit staatliche Förderung auch für den österreichischen Rallyesport die Konsequenz wäre. Nachdem nun so viel geschafft wurde, darf man annehmen: Auch da bestehen sehr gute Aussichten.

Es paßt also Alles ganz wunderbar zusammen, auch wenn der harte Kern der Probleme, die sich im Lauf der Jahrzehnte angesammelt haben, noch längst nicht überwunden ist. Aber es wurde bei einigen entscheidenden Dingen ein wichtiger Anfang gemacht. Daß es nach den vielen langen Perioden des Herumeierns trotz dem, daß nun endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden, noch einige Zeit dauern wird, bis der richtige Spirit weitgehend die gesamte österreichische Rallyeszene erfaßt und mitgerissen hat, ist irgendwie logisch und natürlich. Da gibt es nur ein Mittel: Weiter energisch dranbleiben! Exclamation Very Happy Der Rest ergibt sich dann von alleine.

Für mich ist klar, daß sich etwas Entscheidendes getan hat. Und daß damit die Richtung für eine bessere Zukunft des österreichischen Rallyesports vorgegeben ist. Jetzt zählt jeder noch so kleine Einsatz, egal von welcher Seite. Wenn genug Menschen mitziehen, wird sich kreative Leistung lohnen, für alle Beteiligten. Da bin ich mir sicher.

Es kann nach den vielen Jahren der hartnäckigen Flaute nur noch besser werden. Gerade angesichts der nun deutlich verbesserten Rahmenbedingungen. Es lebe der Sport, und er lebe maximal gut!

Mögen auch vor Allem die Willigen und Dynamischen, die einen positiven Geist verbreiten, die Sieger sein!! Smile
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Andi Lugauer



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BeitragVerfasst am: 27. Oktober 2019, 11:00h    Titel: Antworten mit Zitat

Bevor die Tage von Motorline.cc und damit auch des Meeting Point endgültig gezählt sind, möchte ich noch einmal meinen Unmut über verschiedene Dinge äußern. Jetzt erst recht. Und nach den vielen Jahren des Stillstandes im österreichischen Rallyesport und der ebenso schmerzlichen wie ärgerlichen Substanzverluste werde ich langsam ungeduldig.

Daß wir jetzt endlich wieder eine spannende Meisterschaft haben, die nicht schon im Sommer entschieden ist, ist zu begrüßen. Es war eh schon allerhöchste Zeit. Ungewiß auch, ob wir das im nächsten Jahr auch wieder haben werden. So ist es ja in vielen Bereichen: Immer wieder ein kurzes Strohfeuer, aber für eine dauerhafte, beständige Glut reicht es einfach nicht.

Dafür reicht es mir langsam. Und Euch, den Sportlern, Organisatoren und auch jedem leidenschaftlichen Fan, sollte es auch reichen. Am meisten den Aktiven. Ich will nicht zum tausendsten Mal daran erinnern, wie toll die Meisterschaften in Ländern wie Belgien, Polen, Estland oder anderen Nationen sind und wie ärmlich sich im Vergleich dazu die Verhältnisse bei uns präsentieren. Aber ist es wirklich nötig, daß wir in Österreich weder einen WM-, noch einen EM-, noch einen ERT-Lauf haben, oder sonst Irgendetwas, was bei uns den Rallyesport ein bißchen aus dem lauen Image herausreißt? Ist es wirklich nötig, daß man bei den Verfolgern der Spitze schon nach ein paar wenigen Wagen fast schon keine Stoppuhr mehr, sondern einen Kalender braucht, um die Zeitabstände zu messen, weil die Division I so dünn besetzt ist? Und das, während gleichzeitig weit mehr als ein dutzend potenter Sportler (größtenteils unfreiwillig, wohlgemerkt) abstinent ist? Wir haben wunderbar fähige Sportler, wir haben wunderbare Strecken (von denen maximal ein kleiner Bruchteil genützt wird), wir haben eine überdurchschnittlich innovative und professionell geführte Wirtschaft - woran krankt es also? Da muß es an der Art und Weise liegen, wie bei uns der Rallyesport geführt und gestaltet wird. Am Schlimmsten stellt sich für mich aber der menschliche Bereich dar. Über den kann man auch viel gewinnen - oder verlieren.

Ich verstehe, ehrlich gesagt, auch nicht, daß nicht mehr Menschen ihre Wünsche und Bedenken äußern. Dazu hätte der Meeting Point eine wunderbare Plattform bieten können, aber da herrschte über all die Jahre so gut wie hundertprozentig tote Hose. Es treten jedes Jahr hunderte Fahrer aus Österreich zu irgendwelchen Rallyes an, und holen sich dabei verschiedenste Eindrücke. Und Rallye-Besucher gibt es bei jedem Lauf ein paar Tausend. Das kann ich mir doch nicht vorstellen, daß da keiner etwas dazu zu sagen hat. Oder es ist gelungen, die Menschen schon so weit einzuschüchtern und zur Trägheit zu erziehen, daß freiwillig Alle kuschen. Ist auch nicht gerade ein Ruhmesblatt.

Wenn aber wirklich unser Rallyesport so weit Akzente setzen soll, daß vor Allem für die aktiv Engagierten etwas Vernünftiges dabei herausschaut, anstatt daß es ein Faß ohne Boden ist, wo nur Geld hineinrinnt und nichts wieder zurückkommt, dann muß jetzt einmal wirklich ernsthaft überlegt werden, welche Maßnahmen jeder Einzelne ergreifen kann, damit Alles möglichst viel Hand und Fuß hat. Wir brauchen keine selbsternannten Elmayer, die von Oben herunter die Amateurfahren und jugendlichen Newcomer denunzieren, die mit geringen Mitteln krampfhaft versuchen, möglichst gut Fuß zu fassen. Und es ihnen damit noch schwerer machen, als es ohnehin schon ist (Ein spezieller Gruß nach Steyrling! Razz ). Was wir brauchen, sind aufrechte Charaktere, unabhängig von ihrer Kapitalgröße, die Andere mit ihrer Begeisterung, Einsatzfreude und mit guten Einfällen mitreißen. Das fängt schon mit sehr vielen kleinen Dingen an. Ein paar Sätze zu schreiben, wie man den Sport findet und was man gerne anders hätte, erfordert keine übernatürliche Anstrengung, und man muß dafür nicht unmäßig viel Zeit opfern. Aber es macht auf der anderen Seite auf jeden Fall viel Sinn. Vor Allem, wenn es entsprechend zahlreiche Menschen tun.

Mag sein, daß meine Denkanstöße wie eh und je verpuffen. Vielleicht aber auch denkt der Eine oder Andere darüber nach, ob man nicht doch ein bißchen mehr Eigeninitiative zeigen könnte - und auch sollte. Und nimmt sich ein Herz, um auf seine Weise aktiv zu werden. Weil viel Wichtiges dranhängt - und das eigentlich auch klar sein sollte.
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Andi Lugauer



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BeitragVerfasst am: 17. Januar 2020, 18:22h    Titel: Antworten mit Zitat

Aus aktuellem Anlaß hole ich diesen Thread wieder einmal aus der Versenkung. Wobei das mit der "Versenkung" ja relativ ist, denn gelesen wird er ja nach wie vor sehr eifrig (wie ich immer wieder feststellen muß). Die Diskussionsbeteiligung könnte deutlich höher sein.

Zum aktuellen Anlaß: Nunmehr steht ja fest, daß Motorline.cc und damit auch der Meeting Point weiterbestehen werden. So weit Alles gut. Aber nicht Alles läuft rund in der ÖRM, und das sieht man an einem aktuellen Fall ganz besonders: Die Wechselland-Rallye in den Gebieten Pinggau/Rohrbach mußte für heuer abgesagt werden. Weil es sich nicht rechnen würde, die Rallye bei kaum mehr als 50 Autos am Start weiterzuführen. Ein Argument, das sicher glaubwürdig ist. Und Veranstalter-Sponsoren, die das Ganze ausgleichen, sind gleichfalls schwer zu finden.

Aus meiner Sicht kein Grund, um in Panik zu verfallen. Aber sehr wohl ein Grund, um sich wieder einmal vor Augen zu halten, wie ernst das Thema der Zukunft des österreichischen Rallyesports ist, und wie wichtig es ist, die richtigen Schritte zu setzen, damit wir Alle etwas optimistischer und weniger sorgenvoll nach vorne blicken können. Wenn ich rede von der Aufwertung des österreichischen Rallyesports, dann rede ich nicht nur davon, daß möglichst viele Überdrüber-Autos vom Schlag eines Porsche GT mitfahren sollen. Ich rede auch davon, daß wir interessierten Amateur-Fahrern, vor Allem talentierten jugendlichen Neueinsteigern, verbesserte Anreize bieten sollten, um möglichst zahlreich mitzumachen. Damit nicht nur die Starterfelder größer werden, sondern auch die sportlichen Kämpfe mehr Begeisterung bei den Zusehern und damit auch bei den Förderern seitens der Wirtschaft hervorrufen. Da sind möglichst günstige Einsteiger-Autos ebenso ein Thema wie attraktive Jahreswertungen (eventuell auch mit Preisgeld oder anderen lockrativen (geiles Wort, nicht? Very Happy ) Angeboten). Alles, was irgendwie eine Motivation bieten könnte, sich im Rallyesport von der Pike auf hochzuarbeiten, und was dafür sorgt, daß die Chancen für eifrige Vielfahrer erhöht und die Risiken reduziert werden.

Wer dazu Ideen hat (angeblich können die Leute aus der Praxis da ja viel mehr sagen als ein Theoretiker von meinem Schlag), kann sich gerne melden. Nebenbei gesagt, geht es hier ja vor Allem darum, den Anliegen der aktiven Sportler entgegen zu kommen. Denn vorwiegend die sind es ja, die viel Geld in ihr Hobby stecken. Dann soll das nach Möglichkeit nicht Alles umsonst und vergebliche Liebesmühe sein.

Der Familie Stengg wünsche ich, daß sie gute Bedingungen vorfindet, daß sie die Wechselland-Rallye im kommenden Jahr wieder abhalten kann. Meine Bewunderung gegenüber diesen Menschen ist sehr groß. Immerhin haben sie diese Veranstaltung seit dem Jahr 1996 durch dick und dünn geführt.
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Andi Lugauer



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BeitragVerfasst am: 3. März 2020, 22:42h    Titel: Antworten mit Zitat

schlauzi hat Folgendes geschrieben:
Andi Lugauer hat Folgendes geschrieben:


Es ist beispiellos in der Geschichte des österreichischen Rallyesports, was dieser Mann leistet.

Es war immer meine Attitüde: Jeder siegfähige Mann ist für die ÖRM wichtig.



Genau, Herr Lugauer: jetzt brauchen wir nur noch Sepp Haider, Wilfried Wiedner, Rudi Stohl, Franz Wittmann und Ernst Harrach.

Dann ist die Zukunft gerettet.


Die Zukunft des Rallyesports in Österreich rettet man damit am Besten, daß er von erwachsenen Menschen geführt wird. Und nicht von großen Kindern.

Entweder die führenden Kräfte (jedenfalls die, die gerne Anderen ein Hackel ins Kreuz schmeißen) zeigen sich lernfähig und ziehen künftig an einem Strang, oder es muß die Spreu gewaltsam vom Weizen getrennt werden, durch Druck vor Allem seitens der Basis. Alles Andere ist programmierter Stillstand.
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Andi Lugauer



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BeitragVerfasst am: 16. August 2020, 0:00h    Titel: Viru kontra Virus Antworten mit Zitat

Während hierzulande noch eifrig analysiert und recherchiert wird, welche Möglichkeiten es gibt, den Rallyesport in Österreich trotz der anhaltenden Covid19-Problematik fortzusetzen (eine Geschichte, aus der ich mich bewußt heraushalte; ich fühle mich einfach zu unsicher, um mich hier geistig einzubringen), geht anderorts der Rallyesport munter weiter. Und wie er weitergeht! Very Happy

Was ich hier an Videomaterial gefunden habe, ist ein ganz radikaler Beitrag zum Thema "Alles, was Räder hat, soll (bei einer Rallye) mitfahren". Wenn Ihr Euch die Videos anseht, werdet Ihr auch feststellen, warum.

https://www.youtube.com/watch?v=GBF52G1tLGY

https://www.youtube.com/watch?v=JclNaLtiSZw

Hier treten zweifellos Extreme in Erscheinung, auf die nicht einmal ich gekommen wäre. Obwohl es für mich bei den Rallyes gar nicht abwechslungsreich und bunt genug zugehen kann.
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